Wadephul: Kein schnelles Ende des Iran-Kriegs in Sicht
Bundesaußenminister Johann Wadephul rechnet nicht mit einem schnellen Ende des Iran-Kriegs. In einem aktuellen Statement betonte er die Notwendigkeit, das Arsenal des Iran zu zerstören, um langfristige Stabilität in der Region zu gewährleisten.
Wadephul hat kürzlich Israel besucht und sich mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar getroffen. In diesem Gespräch wurden die aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg erörtert, der am 28. Februar mit Luftangriffen der USA und Israels begann. Am ersten Kriegstag wurden der oberste Anführer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet.
In einem Telefonat mit dem US-Außenminister Marco Rubio thematisierte Wadephul die Herausforderungen, die sich aus dem Konflikt ergeben. „Ich glaube, wir müssen uns insgesamt noch auf eine gewisse Zeit einrichten, dass es weitergeht“, sagte Wadephul und warnte vor einem möglichen Zerfall des Irans sowie einem Bürgerkrieg.
Zusätzlich wies er auf die potenziellen Auswirkungen auf die Energiepreise und die Möglichkeit neuer Flüchtlingskrisen hin. „Es sei wichtig, dass es dort kein Chaos gibt in diesem Land“, so Wadephul weiter.
Er forderte ein Ende der ‚wahllosen‘ Angriffe des Iran auf Nachbarstaaten, um die Situation nicht weiter zu eskalieren. „Das würde niemandem nutzen“, erklärte der Außenminister.
Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen im Iran-Krieg mit Sorge. Details bleiben unbestätigt, während die Situation weiterhin angespannt bleibt.