Carina Edlingerova begann während ihrer Pubertät, aufgrund von Morbus Stargardt, ihr Sehvermögen zu verlieren. 2015 begann sie mit dem para-cross-country skiing und entwickelte sich schnell zu einer erfolgreichen Athletin.
Der Vorfall
Zwei Wochen vor ihrem Sieg bei den Paralympics in Peking im Februar 2022 wurde Edlingerova Opfer eines Verbrechens. In einem Interview mit Forbes Österreich bestätigte sie, dass sie vergewaltigt wurde. Der Vorfall hinterließ bei ihr schwere Traumata, die sie in den folgenden Wochen zu bewältigen hatte.
Therapie und Unterstützung
Nach dem Vorfall verbrachte Edlingerova 14 Wochen in Therapie, um mit den emotionalen und psychologischen Folgen umzugehen. Sie äußerte, dass ihr Hund Riley eine wichtige Unterstützung in dieser schweren Zeit war: „Ich habe zum Glück das Ganze überlebt, dankenswerterweise auch wegen meines Hundes, der hat dann wieder ganz viel Licht in mein Leben gebracht.“
Der Sieg und die Folgen
Trotz des traumatischen Erlebnisses gewann Edlingerova eine Goldmedaille bei den Paralympics. Allerdings hat sie seitdem nie wieder auf ihre Medaille geschaut: „Die Goldmedaille habe ich nie wieder angeschaut.“ Diese Aussage verdeutlicht den emotionalen Kampf, den sie nach dem Vorfall durchlebt hat.
Reflexion über ihre Erfahrungen
Edlingerova sprach auch über ihre dunklen Zeiten im Sport und die Herausforderungen, die sie überwinden musste: „Ich habe in meinen Jahren, auch im österreichischen Sport, sehr dunkle Zeiten erlebt. Ich habe sehr, sehr viel darunter gelitten.“
Ausblick
Die Athletin hat ihre nationale Vertretung von Österreich in die Tschechische Republik gewechselt. Beobachter fragen sich, wie sich ihre Erfahrungen auf ihre zukünftige Karriere auswirken werden und welche Unterstützung sie weiterhin erhalten wird. Details bleiben unbestätigt.