WM 2026: Wieder Schiri-Wirbel um Cucurella!
Spanien zieht ins Achtelfinale ein
Spanien hat sich souverän für das Achtelfinale der WM 2026 qualifiziert, indem es Österreich mit 3:0 besiegte. Die Tore für die Spanier erzielten Mikel Oyarzabal mit einem Doppelpack in der 36. und 89. Minute sowie Pedro Porro in der 66. Minute. Das Team von Trainer Luis de la Fuente zeigte eine beeindruckende Leistung und beendete die Hoffnungen der österreichischen Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick.
Die Spanier treffen am 6. Juli in Dallas auf den Sieger der Partie zwischen Portugal und Kroatien. Torhüter Unai Simon stellte dabei einen Rekord auf, indem er WM-übergreifend am längsten ohne Gegentor blieb. Er musste zuletzt bei der WM 2022 einen Treffer hinnehmen.
Kontroverse um Marc Cucurella
Während des Spiels stand Marc Cucurella erneut im Mittelpunkt von Schiedsrichterentscheidungen. In der 29. Minute wurde ein vermeintlicher Treffer von Cucurella nicht anerkannt. Nach einer Ecke faustete der österreichische Torhüter Alexander Schlager den Ball vor die Füße von Cucurella, der einschoss. Der Treffer wurde jedoch wegen eines angeblichen Foulspiels am Torhüter zurückgenommen.
ARD-Schiedsrichterexperte Lutz Wagner äußerte sich zu der Entscheidung und zog Parallelen zu einem umstrittenen Tor der deutschen Mannschaft gegen Paraguay. Er sah keinen klaren Grund für ein Foulspiel, merkte jedoch an, dass Torhüter besonders geschützt werden sollen und dies den Schiedsrichtern als Anweisung mitgegeben wurde.
Cucurella war jedoch später an der spanischen Führung beteiligt. In der 36. Minute passte Rodri auf den linken Flügel zu Cucurella, der den Ball flach in Richtung Elfmeterpunkt spielte. Dort nahm Oyarzabal den Ball direkt ab und traf flach unten rechts ins Eck zum 1:0 für Spanien. Auch am dritten Tor war Cucurella beteiligt, als er in der 89. Minute mit einem flachen Steilpass von der linken Außenbahn Oyarzabal im Zentrum fand, der zum 3:1 einschob.
Österreichs Bemühungen und Spaniens Dominanz
Österreich, angeführt von Kapitän David Alaba, startete gut in die Partie und hatte in der 17. Minute eine frühe Chance durch Michael Gregoritsch nach einer Flanke von Marcel Sabitzer, die jedoch zu lang geriet. Trotz einiger Bemühungen konnte Österreich die spanische Dominanz nicht brechen.
Österreichs Torwart Schlager wurde im Minutentakt gefordert und verhinderte weitere Gegentore, unter anderem bei einem Schuss von Oyarzabal und einem Abschluss von Lamine Yamal. Auch ein Freistoß von Alex Baena krachte kurz vor der Pause an die Latte, wobei Schlager noch mit den Fingerspitzen am Ball war.
Zur Halbzeit reagierte Trainer Rangnick mit einem Doppelwechsel im defensiven Mittelfeld, brachte Florian Grillitsch und Carney Chukwuemeka für Xaver Schlager und Nicolas Seiwald. Die schnellen Ballverluste blieben jedoch ein Problem für die österreichische Mannschaft. Nach einer Stunde brachte Rangnick auch Marko Arnautovic und Sasa Kalajdzic, doch auch diese Wechsel konnten die Wende nicht herbeiführen. Kalajdzic hatte in der 61. Minute eine Kopfballchance, die jedoch über das Tor ging.
Das 2:0 durch Porro in der 66. Minute sorgte für die Vorentscheidung. Spanien behielt die Kontrolle über das Spiel, und Oyarzabal nutzte eine weitere Vorlage von Cucurella in der 89. Minute zum Endstand von 3:0.
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Source: bild.de