WM 2026: Spanien-Sieg sorgt für Entscheidung: Unser nächster Gegner steht fest - BILD
Entscheidung nach Spaniens Sieg
Der nächste Gegner der deutschen Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft 2026 steht fest: Paraguay. Diese Entscheidung fiel nach dem 1:0-Sieg Spaniens gegen Uruguay im dritten Gruppenspiel der Gruppe H. Durch diesen Ausgang sicherte sich Spanien den ersten Platz in seiner Gruppe und eliminierte gleichzeitig die letzten der ursprünglich 495 möglichen Szenarien, die einen anderen Gegner für das DFB-Team vorgesehen hätten.
Das Spiel zwischen Spanien und Uruguay fand im Estadio Akron in Guadalajara statt. Das einzige Tor der Partie erzielte Alex Baena in der 42. Minute, nachdem ein Schuss von ihm durch die Hände von Uruguays Torhüter Fernando Muslera ins Netz gelangte. Dieser Treffer führte zur Führung für Spanien.
Die Niederlage gegen Spanien besiegelte das Ausscheiden Uruguays in der Vorrunde der Weltmeisterschaft. Berichten zufolge gab es bereits vor dem Spiel Unstimmigkeiten innerhalb der Mannschaft von Uruguay. Mehrere erfahrene Nationalspieler, darunter Fede Valverde von Real Madrid, Rodrigo Bentancur von Tottenham Hotspur und Manuel Ugarte von Manchester United, sollen das Gespräch mit Trainer Marcelo Bielsa gesucht haben. Sie äußerten demnach Unzufriedenheit über das intensive Training, die Erschöpfung der Spieler und die risikoreiche Spielweise. Zudem sollen die Führungsspieler eine kompaktere Defensive gefordert haben.
Blick auf den nächsten Gegner
Das Sechzehntelfinale gegen Paraguay wird am kommenden Montag um 22:30 Uhr MESZ in Boston ausgetragen. Die DFB-Elf gilt in dieser Begegnung als Favorit, auch weil Paraguay mit personellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Diego Gomez, ein wichtiger Mittelfeldspieler von Brighton & Hove Albion, wird aufgrund einer Gelbsperre nicht zur Verfügung stehen, da er in den Spielen gegen die USA und Australien Verwarnungen erhalten hatte. Sein Fehlen könnte eine Lücke im Mittelfeld von Paraguay hinterlassen.
Zudem musste Verteidiger Omar Alderete vom AFC Sunderland im Spiel gegen Australien angeschlagen ausgewechselt werden. Es ist noch unklar, ob der ehemalige Spieler von Hertha BSC gegen Deutschland einsatzbereit sein wird. Paraguay zog mit vier Punkten aus der Gruppe D in die K.o.-Runde ein und ließ dabei die Türkei hinter sich.

Möglicher Weg im Turnierbaum
Sollte Deutschland das Spiel gegen Paraguay gewinnen, würde das Achtelfinale am 4. Juli, dem amerikanischen Nationalfeiertag, in Philadelphia stattfinden. Dort könnte die DFB-Elf auf Frankreich oder Schweden treffen. Frankreich wird als einer der Top-Favoriten auf den Titel gehandelt und überzeugte in der Gruppenphase mit drei Siegen aus drei Spielen.
Unterdessen dauern die Diskussionen um DFB-Torwart Manuel Neuer an, insbesondere nach der 1:2-Niederlage gegen Ecuador, bei der er bei beiden Gegentoren unglücklich aussah. Ehemalige Nationaltorhüter wie Sepp Maier und Timo Hildebrand äußerten sich zu den Szenen. Maier betonte, dass das gesamte Team schwach gewesen sei, während Hildebrand die Kritik an Neuer als „typisch deutsch“ bezeichnete und ihn verteidigte.
Auch die Trainingssituation der deutschen Mannschaft ist ein Thema. Nathaniel Brown, der mit leichten Adduktorenproblemen zu kämpfen hat, stand am Freitag noch nicht wieder auf dem Trainingsplatz in Winston-Salem. Bundestrainer Julian Nagelsmann plant jedoch fest mit ihm für das Sechzehntelfinale und geht davon aus, dass er am Montag spielen kann.
Nach dem Sieg gegen Deutschland rief Ecuadors Präsident Daniel Noboa den Freitag spontan zum Feiertag aus, um den Erfolg zu feiern, der das Team erstmals seit der WM 2006 in die K.o.-Phase brachte. Die ecuadorianischen Fans feierten diesen Erfolg ausgelassen, während bei den deutschen Anhängern gedrückte Stimmung herrschte.
Im dritten Gruppenspiel gegen Ecuador hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann versucht, seinen Stammkräften Spielpraxis zu verschaffen und gleichzeitig Spielern Minuten zu geben, die sonst möglicherweise weniger Einsatzzeiten erhalten hätten. Diese Strategie ging jedoch nicht auf, was zu einer negativen Bewertung der Leistung führte. Das Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador wurde von durchschnittlich 18,47 Millionen Zuschauern im Ersten verfolgt.
Read Also
Source: bild.de