WM: Klopp packt komplett irre Mbappé-Geschichte aus!
Der ehemalige Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hat kürzlich über seine Bemühungen gesprochen, den französischen Superstar Kylian Mbappé zu verpflichten. Diese Enthüllungen machte Klopp während seiner Tätigkeit als Experte vor dem WM-Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko, das Frankreich mit 2:0 gewann.
Klopp, der zu dieser Zeit an der Seitenlinie in Foxborough stand und die französischen Spieler beim Aufwärmen beobachtete, äußerte sich zu den Schwierigkeiten, bestimmte Spieler zu verpflichten. Er erklärte, dass er mit drei Spielern, die an diesem Abend auf dem Feld standen, verhandelt, sie aber nie unter Vertrag nehmen konnte. Neben Mbappé nannte er auch Ousmane Dembélé und Adrien Rabiot als Spieler, die er gerne in seinem Team gehabt hätte.
Geheime Verhandlungen im Privatjet
Besonders detailliert schilderte Klopp die Bemühungen um Mbappé, die stattfanden, bevor dieser zu Paris Saint-Germain wechselte. Klopp bezeichnete dies als den „teuersten Nicht-Transfer“, in den der Verein je investiert habe. Um die Verhandlungen geheim zu halten, organisierte Liverpool ein Treffen unter ungewöhnlichen Umständen.
Klopp berichtete, dass das Team von Liverpool nach Blackpool und dann weiter nach Nizza flog. In Nizza stieg die gesamte Familie Mbappé in einen Privatjet mit fünf Zimmern. In diesem Flugzeug flogen sie dann „im Kreis“, um unentdeckt zu bleiben, während sie mit der Familie sprachen und gemeinsam aßen. Klopp betonte, dass es entscheidend war, nicht gesehen zu werden.
Trotz dieser aufwendigen Bemühungen und der positiven Atmosphäre kam der Transfer letztendlich nicht zustande. Mbappé entschied sich stattdessen für einen Wechsel zu Paris Saint-Germain. Er spielte bis 2017 bei der AS Monaco, bevor er zunächst auf Leihbasis zu PSG wechselte. Im Jahr 2018 wurde der Transfer für rund 180 Millionen Euro endgültig vollzogen. Im Jahr 2024 wechselte Mbappé ablösefrei zu Real Madrid.
Weitere gescheiterte Transferversuche
Neben Mbappé hatte Klopp auch Interesse an Ousmane Dembélé, der damals noch bei Stade Rennes spielte. Bei den Verhandlungen mit Dembélé hatte Klopp jedoch von Anfang an kein gutes Gefühl. Er erinnerte sich, dass er sich nicht sicher war, ob Dembélé überhaupt wusste, wer sie waren.
Ein weiteres denkwürdiges Detail aus diesem Treffen war, dass Klopp sein Handy fallen ließ und es dabei kaputt ging. Er beschrieb dies als das einzige Ergebnis des Abends: „Mein Handy war kaputt.“ Dembélé wechselte später zu Borussia Dortmund. Auch Adrien Rabiot, der aktuell bei Milan spielt, war ein Spieler, den Klopp gerne verpflichtet hätte.

Klopps Erzählungen geben einen Einblick in die komplexen und oft diskreten Prozesse hinter den Kulissen des Profifußballs. Die Bemühungen um Mbappé, die er als „komplett irre“ beschrieb, zeigen den hohen Aufwand, der betrieben wird, um Top-Talente zu gewinnen, auch wenn diese Bemühungen nicht immer von Erfolg gekrönt sind. Die Anekdoten verdeutlichen auch, wie selbst bei größten Anstrengungen die Spielerentscheidung letztendlich ausschlaggebend ist, wie im Fall von Mbappés Wechsel zu Paris Saint-Germain.
Klopp traf Mbappé nach dem Sieg Frankreichs gegen Marokko und umarmte ihn innig.
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Source: bild.de