Marokko mutlos - Frankreich stürmt locker ins WM-Halbfinale - sportschau.de
Frankreich zieht ins Halbfinale ein
Frankreich hat sich im Viertelfinale der Weltmeisterschaft 2026 gegen Marokko durchgesetzt und ist ins Halbfinale eingezogen. Das Spiel fand in Foxborough, Massachusetts, statt. Die französische Mannschaft zeigte eine überzeugende Leistung gegen die marokkanischen „Atlas-Löwen“, die als Afrikameister und mit internationalen Topspielern angereist waren.
Bereits in der vierten Minute hätte Kylian Mbappé beinahe die Führung erzielt, doch Marokkos Torhüter Bono lenkte seinen Schuss zur Ecke. Aus dieser Ecke ergab sich eine weitere Chance für Dayot Upamecano, der den Ball jedoch nicht präzise genug platzieren konnte. Die französische Dominanz zeigte sich auch im Verhältnis der Torschüsse, das nach 25 Minuten bei 7:0 für Frankreich lag.
Ein Elfmeter für Frankreich, verursacht durch ein Foul von Noussair Mazraoui an Mbappé, wurde nach einem langen VAR-Check von Mbappé selbst ausgeführt. Sein Schuss war jedoch zu schwach und konnte von Bono gehalten werden. Trotz dieses Fehlschlags blieb Frankreich die spielbestimmende Mannschaft. Marokko, das ohne den verletzten Torjäger Ismail Saibari antrat, konnte offensiv kaum Akzente setzen.
Mbappé und Dembélé sichern den Sieg
Nach einer knappen Stunde Spielzeit gelang Kylian Mbappé der Führungstreffer. Er schlenzte den Ball ins rechte Eck und ließ Bono keine Chance. Dieser Treffer ähnelte einem entscheidenden Tor, das Lionel Messi nach einem verschossenen Elfmeter erzielt hatte. Mbappé wurde in der 77. Minute ausgewechselt, feierte aber den Triumph und versicherte, dass seine Fersenblessur nicht schlimm sei.

Kurz darauf sorgte Ousmane Dembélé für die Entscheidung. Er zog druckvoll in den Strafraum und schloss aus 18 Metern flach ab. Obwohl Bono den Ball noch berührte, konnte er den Einschlag nicht mehr verhindern. Damit stand der 2:0-Endstand fest. Dembélé hat in diesem Turnier bereits fünf Treffer erzielt.
Marokkos Trainer Mohamed Ouahbi zeigte sich in der zweiten Trinkpause sichtlich frustriert über die fehlende Durchschlagskraft seiner Mannschaft. Die gefährlichste Szene für Marokko war ein Beinahe-Eigentor von Upamecano. Torhüter Mike Maignan musste erst in der 83. Minute einen Distanzschuss von Azzedine Ounahi entschärfen, was seine geringe Beanspruchung im Spiel unterstreicht.
Ausblick auf das Halbfinale
Frankreich trifft im Halbfinale auf den Sieger des Duells zwischen Spanien und Belgien. Dieses Spiel findet am Freitag um 21 Uhr MESZ in Inglewood bei Los Angeles statt und wird vom englischen Schiedsrichter Michael Oliver geleitet.
Für Marokko ist die WM 2026 beendet. Trainer Mohamed Ouahbi äußerte sich enttäuscht, betonte jedoch, dass sein Team alles gegeben habe und den Blick bereits auf das nächste große Turnier, den Afrika-Cup, richte. Er hob die jungen Spieler hervor und die Möglichkeit zur weiteren Entwicklung.
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Source: sportschau.de