Eine große Staubwolke aus der Sahara sorgt für Blutregen über Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt, dass Blutregen im Westen und Südwesten des Landes am Montag und im Norden und Osten am Dienstag möglich ist.
Der Saharastaub, der sich über eine große Fläche von Skandinavien bis zum Mittelmeer erstreckt, führt dazu, dass der Himmel in Gelb-, Orange- und Rottönen leuchtet. Dies geschieht, wenn Staubpartikel aus der Sahara auf eine Regenfront treffen, was zu einem rötlich-bräunlichen Niederschlag führt.
In Bayern können die Temperaturen zwischen 9 und 16 Grad liegen, wobei die maximalen Werte in Hochfranken bei 9 Grad und im Raum Aschaffenburg bei 16 Grad liegen. Die Tiefstwerte in der Nacht zum Donnerstag werden voraussichtlich bei 5 Grad im Allgemeinen und bei 2 Grad im Spessart liegen.
Jan Schenk vom DWD erklärt: „Eine massive Saharastaubwolke ist über uns und bleibt auch noch bis Mittwoch, dann löst sie sich langsam auf.“ Diese Wetterlage führt nicht nur zu einem spektakulären Anblick, sondern verschlechtert auch vorübergehend die Luftqualität.
Blutregen ist ein meteorologisches Phänomen, bei dem Niederschlag eine rötlich-bräunliche Färbung annimmt. Solche Ereignisse sind in Mitteleuropa nicht ungewöhnlich, insbesondere zwischen März und Juni, wenn Saharastaub häufig auftritt.
Die Auswirkungen des Blutregens auf die Umwelt und die Gesundheit der Bevölkerung sind derzeit noch nicht vollständig bekannt. Details bleiben unbestätigt.