Tornados in Deutschland können Windgeschwindigkeiten von bis zu 350 km/h erreichen und stellen eine ernsthafte Gefahr dar, die oft unterschätzt wird. Diese Wetterphänomene sind nicht nur selten, sondern auch extrem gefährlich.
Ein Tornado ist eine stark um eine vertikale Achse rotierende Luftsäule zwischen Wolkenunterseite und Boden. Tornados in Deutschland können die Klasse IF 2, selten die Klasse IF 3, erreichen. Sie können einen Durchmesser von über einem Kilometer haben.
Key Facts:
- Tornados können Windgeschwindigkeiten von rund 200 bis 350 km/h erreichen.
- In den USA treten im Schnitt über 1000 Tornados pro Jahr auf.
- Die Tornado-Alley ist ein bekanntes Gebiet für Tornados in den USA.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt regelmäßig vor solchen Naturkatastrophen. Um sich vor den unberechenbaren Luftwirbeln zu schützen, empfiehlt der DWD, einen Keller oder ein inneres, fensterloses Zimmer aufzusuchen. Wichtig ist auch, dass die Wolkenbasis möglichst niedrig ist und unter 1000 Metern liegt.
Die Meteorologie hat sich intensiv mit diesen Phänomenen beschäftigt. Trotz der Gefahren werden Tornados in Deutschland oft unterschätzt. „Mit ihrer Anzahl sind Tornados in Deutschland nicht mit der in den USA vergleichbar“, sagt Marcus Beyer vom DWD.