Der Gardasee hat Anfang April 2026 nach 20 Jahren wieder einen vollständigen Austausch der Wasserschichten erlebt. Dies ist für das Ökosystem von großer Bedeutung.
Der Prozess begann mit kräftigem Nordwind. Dadurch wurde das sauerstoffreiche Oberflächenwasser bis in eine Tiefe von 270 Metern durchmischt.
Die Durchmischung führte zu einem Anstieg des Sauerstoffgehalts in dieser Tiefe um etwa ein Drittel. Dies ist entscheidend für die Sauerstoffversorgung der Fische und Mikroorganismen im See.
Die letzte vollständige Durchmischung fand vor 20 Jahren statt. In dieser Zeit haben sich die Bedingungen im See erheblich verändert, was die Durchmischung erschwert.
Im Winter 2026 wurde am Bodensee keine Durchmischung festgestellt. Der Klimawandel beeinflusst die Wassertemperatur und die Dynamik der Seen.
Die Fläche des Gardasees beträgt rund 370 Quadratkilometer. Die aktuellen Entwicklungen haben weitreichende Folgen für das gesamte Ökosystem Gardasee.
Ein Experte kommentierte: „Das sauerstoffreiche Oberflächenwasser hilft Mikroorganismen und Fischen in der Tiefe.“ Diese Veränderungen könnten langfristige Auswirkungen auf die Biodiversität im See haben.