Der Buckelwal Timmy befindet sich in einem kritischen Zustand. Er zeigt Aktivität und hat bereits mehrere Verletzungen erlitten, darunter mutmaßliche Schäden durch Schiffsschrauben. Die Rettungsaktion findet vor der Insel Poel in der Ostsee statt.
Die Tierärztin Ina Rheker wurde spontan in das Rettungsteam aufgenommen. Ihr Fachwissen könnte entscheidend sein, um Timmy zu helfen. Die Atemfrequenz des Wals liegt zwischen 1,5 und 5 Minuten. Diese Werte deuten auf eine besorgniserregende Situation hin.
Das ursprüngliche Rettungskonzept wurde als überholt angesehen und muss überarbeitet werden. Till Backhaus, der Umweltminister, äußerte die Notwendigkeit einer Anpassung. „Wir müssen das Konzept überarbeiten“, sagte er.
Timmy wiegt etwa 12 Tonnen und ist 12 Meter lang. Er hat seit seiner ersten Sichtung am 3. März im Hafen von Wismar mehrere Strandungen erlebt. In den letzten Tagen hat er schätzungsweise 500-600 Kilometer zurückgelegt.
Ein Sender wurde am Wal befestigt, um seinen Weg zu verfolgen. Dies könnte helfen, seine Bewegungen besser zu verstehen und die Rettungsmaßnahmen zu optimieren. Dennoch bleibt unklar, wie die Rettungsmaßnahmen konkret weitergehen werden.
Die Situation ist angespannt. Eine Euthanasie sei bei einem Wal dieser Größe nicht tierschutzkonform umsetzbar, so die Experten. Dies stellt das Team vor zusätzliche Herausforderungen.
Till Backhaus äußerte auch Bedenken: „Eine Rettung ist nicht vielversprechend.“ Dennoch bleibt die Hoffnung bestehen. „Ich bitte zum lieben Herr Gott, dass sie es schafft“, fügte er hinzu.
Details bleiben unbestätigt, insbesondere die genaue Ursache für die Verletzungen des Wals. Die kommenden Tage werden entscheidend sein für Timmy und seine Rettung.