TUI senkt die Prognose für das Geschäftsjahr 2026. Das bereinigte EBIT wird nun zwischen 1,1 und 1,4 Milliarden Euro erwartet. Diese Anpassung erfolgt aufgrund erheblicher Zusatzkosten, die durch den Iran-Krieg entstanden sind.
Der Iran-Krieg hat Zusatzkosten von rund 40 Millionen Euro verursacht. Zudem mussten rund 10.000 Gäste zurückgeholt werden. Diese Maßnahmen belasten die finanziellen Aussichten des Unternehmens.
Die Umsatzprognose wurde vorläufig ausgesetzt. Die gebuchten Umsätze im Reisegeschäft liegen für den Sommer sieben Prozent unter dem Vorjahr. Dies zeigt einen klaren Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren.
Die Hotelauslastung für das zweite Halbjahr zeigt mit minus sieben Prozent ebenfalls eine Abschwächung. TUI hat jedoch 83 Prozent des Kerosinbedarfs für den Sommer 2026 abgesichert, was eine gewisse Planungssicherheit bietet.
Details bleiben unbestätigt. Die Dauer des Iran-Kriegs ist unklar und könnte weitere Auswirkungen auf die Branche haben. Auch die Auswirkungen auf Energiepreise und Reisekosten sind ungewiss.
TUI wird am 13. Mai ein detailliertes Update zur Q2/H1-Berichterstattung vorlegen. Analysten erwarten, dass diese Informationen mehr Klarheit über die zukünftige Entwicklung des Unternehmens bringen werden.