Die Freisetzung des Buckelwals in der Nordsee am 2. Mai 2026 sorgt für große Kritik. Der Gesundheitszustand des Tiers und die Tracking-Daten sind unklar. Der Wal wurde aus einer flachen Ostsee-Bucht vor der Insel Poel geborgen und anschließend freigelassen.
Der Wal verließ den Lastkahn um etwa 8:45 Uhr. Zuvor hatte er sich 29 Tage lang vor der Insel Poel aufgehalten. Während des Transports im Lastkahn drehte sich das Tier, was Bedenken hinsichtlich seines Zustands aufwarf.
Die private Rettungsinitiative hat bislang keine Peildaten des Wals zur Verfügung gestellt. Experten äußerten Bedenken über die Freisetzung, da der Wal möglicherweise in die Ostsee zurückschwimmen könnte. Das dänische Umweltministerium erklärte, dass gestrandete Meeressäugetiere nicht gerettet werden.
Kritik von Experten:
- „Wir schätzen seine Überlebenschancen als minimal ein“, sagte Thilo Maack.
- „Eine Rettung ist erst dann gegeben, wenn er über Tage oder Wochen ein normales Verhalten zeigt“, fügte Fabian Ritter hinzu.
- „Was mich wirklich ärgert, ist ausdrücklich: Es war vereinbart, dass uns die Daten übermittelt werden“, erklärte Till Backhaus.
Der Peilsender des Wals sendet sporadisch, jedoch gibt es keine offiziellen Bestätigungen über seinen Zustand nach der Freisetzung. Die Rettungsaktion wurde privat organisiert und nicht von Behörden begleitet.
Der Wal wurde in einer der meistbefahrenen Schiffsrouten Europas freigesetzt. Die genauen Umstände der Freisetzung bleiben unklar. Experten betonen die Wichtigkeit einer fundierten Überwachung für den Schutz solcher Tiere.