Am 19. März 2026 traf das Sturmtief Therese die Kanarischen Inseln mit Sturmböen und starkem Regen. Der nationale Wetterdienst AEMET warnte vor Sturmböen von bis zu 90 km/h in höheren Lagen. Die Behörden reagierten schnell und schlossen Schulen und Kindergärten auf Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro.
Die Bevölkerung wurde aufgefordert, nach Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten. Meteorologen rechnen mit Niederschlägen, die örtlich einem gesamten Jahresniederschlag entsprechen könnten, was zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen kann.
Besonders betroffen sind die westlichen Inseln La Palma und El Hierro, wo Flüge umgeleitet oder gestrichen wurden. Fähren bleiben aus Sicherheitsgründen im Hafen. Die Situation wird durch die Tatsache verschärft, dass Teneriffa kürzlich von 2500 Erdbeben erschüttert wurde, was die Infrastruktur zusätzlich belastet.
Die Warnungen vor extremen Wetterbedingungen gelten bis ins Wochenende. In Höhenlagen über 1800 Metern könnte sogar Schnee fallen. An den Küsten drohen Wellen von bis zu 5 Metern, was die Gefahr für die Bevölkerung erhöht.
„Bitte von Freitag bis Sonntag auf allen südwestlichen Inseln der Kanaren an einem sicheren Ort sein“, appellierte der Meteorologe Jörg Kachelmann. Die aktuellen Modellrechnungen zeigen zwei klare Schwerpunkte für die kommenden Tage, wie Gernot Schütz erklärte.
Die Lage ist angespannt, und die Behörden arbeiten daran, die Bevölkerung zu schützen und die Auswirkungen des Sturms zu minimieren. Im Dezember 2025 kam es auf Teneriffa zu hohen Wellen, die mehrere Todesopfer forderten, was die Dringlichkeit der aktuellen Warnungen unterstreicht.
Die Situation bleibt dynamisch, und die Behörden werden die Entwicklungen genau beobachten. Details bleiben unbestätigt.