The wider picture
Was bedeutet das Unwetter auf den Kanaren für die betroffenen Regionen? Das Sturmtief „Therese“ bringt extreme Niederschläge mit sich, die Meteorologen zufolge bis zu 400 Liter Regen pro Quadratmeter erreichen können. Diese außergewöhnlichen Niederschlagsmengen haben bereits zu Wetterwarnungen für die Inseln Teneriffa, La Palma, El Hierro und Gran Canaria geführt.
Die Niederschlagsprognosen sind alarmierend und erreichen Dimensionen, die in der Region selten gesehen werden. Auf La Palma wird erwartet, dass innerhalb von 24 Stunden über 150 Liter Regen pro Quadratmeter fallen können, während auf La Gomera sogar 80 Liter pro Quadratmeter prognostiziert werden. In Extremfällen könnten die Niederschläge bis zu 300 Liter pro Quadratmeter betragen.
Die Wetterlage verschärft sich ab Donnerstag, und der Sonntag wird als Höhepunkt dieser gefährlichen Wetterlage angesehen. Jörg Kachelmann, ein renommierter Meteorologe, warnt: „Es wird womöglich Regenmengen geben, wie sie seit Menschengedenken nicht gefallen sind in kurzer Zeit.“ Dies zeigt die Dringlichkeit der Situation und die Notwendigkeit, sich auf mögliche Überschwemmungen und andere Gefahren vorzubereiten.
Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1.800 bis 2.000 Meter, was bedeutet, dass auch in höheren Lagen mit Schneefall zu rechnen ist. Dies könnte die Situation weiter komplizieren, insbesondere in den Gebirgen der Kanarischen Inseln. Die Inselverwaltung von Teneriffa hat bereits den Notfallplan PEIN aktiviert, um auf die drohenden Gefahren zu reagieren.
Die Bevölkerung wird dringend aufgefordert, von Freitag bis Sonntag in den südwestlichen Inseln an einem sicheren Ort zu bleiben. Kachelmann betont: „Bitte von Freitag bis Sonntag auf allen südwestlichen Inseln der Kanaren an einem sicheren Ort sein.“ Diese Warnung verdeutlicht die Ernsthaftigkeit der Lage und die Notwendigkeit, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
Gernot Schütz, ein weiterer Wetterexperte, hebt hervor, dass kräftige Niederschläge erheblich zur Grundwasserneubildung beitragen können. „Wasser ist auf den Kanaren ein wertvolles Gut,“ sagt er. Dies könnte ein positiver Aspekt der bevorstehenden Regenfälle sein, auch wenn die unmittelbaren Gefahren durch Überschwemmungen und Erdrutsche im Vordergrund stehen.
Die genauen Niederschlagsmengen sind noch unklar und hängen von weiteren Wetterentwicklungen ab. Details remain unconfirmed. Die Situation bleibt angespannt, und die Behörden werden die Entwicklungen genau beobachten, um schnell auf Veränderungen reagieren zu können.
Insgesamt bereiten sich die Kanarischen Inseln auf ein Wetterextrem vor, das sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich bringen könnte. Die kommenden Tage werden entscheidend sein, um zu sehen, wie sich die Lage entwickelt und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.