Am 25. März 2026 ereignete sich in Iserlohn, Nordrhein-Westfalen, ein großflächiger Stromausfall, der rund 15.000 Menschen betraf. Die Ursache war ein Brand in einer 10-kV-Station der Stadtwerke, der gegen Mittag ausbrach.
Die Feuerwehr Iserlohn wurde umgehend alarmiert und war im Einsatz, um den Brand zu löschen. Während der Löscharbeiten erlitten zwei Feuerwehrleute leichte Stromschläge, was die Gefahrenlage verdeutlicht.
Aufgrund des Stromausfalls waren auch zwei wichtige Krankenhäuser, das Bethanien Krankenhaus und das St. Elisabeth Hospital, betroffen. Beide Einrichtungen verhängten einen Aufnahmestopp für neue Patienten, um die Sicherheit der bereits behandelten Patienten zu gewährleisten.
Die Stromversorgung in den Krankenhäusern wurde zwischenzeitlich über Notstromaggregate gesichert. Dies war notwendig, um die medizinische Versorgung aufrechtzuerhalten.
Zusätzlich meldete das Iserlohner Müllheizkraftwerk eine Betriebsstörung, die durch den Stromausfall verursacht wurde. Auch eine Kita des DRK war betroffen, jedoch wurde von der DRK-Sprecherin betont, dass zu keiner Zeit eine Gefahr für die in der Einrichtung betreuten Kinder bestand.
Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich am Nachmittag des 25. März unter Kontrolle bringen. Die Störung wurde behoben, und die Stadtwerke bestätigten: „Die Störung ist jetzt behoben.“
Insgesamt fielen 24 Trafostationen zeitweise aus, was zu den weitreichenden Auswirkungen des Vorfalls führte. Die Einsatzkräfte überwachen weiterhin das Schalthaus, um sicherzustellen, dass keine weiteren Probleme auftreten.
Ein Lichtbogen könnte als mögliche Brandursache in Betracht gezogen werden, jedoch bleibt unklar, warum dieser entstanden ist. Details bleiben unbestätigt.
Die Ereignisse rund um den Stromausfall in Iserlohn verdeutlichen die Bedeutung einer stabilen Infrastruktur und die Herausforderungen, die bei der Bewältigung solcher Notfälle auftreten können.