Ein ICE musste am 1. Mai 2026 bei Bardowick evakuiert werden, weil er gegen eine herunterhängende Oberleitung gefahren ist. Die Passagiere standen unter akuter Lebensgefahr durch 15.000 Volt.
Insgesamt saßen 460 Reisende im ICE fest. Der Fahrer leitete eine Schnellbremsung ein, konnte jedoch nicht rechtzeitig stoppen. Die beschädigte Oberleitung lag zeitweise auf dem Zugdach.
Die Evakuierung erfolgte über Verbindungsstege in einen anderen Zug. Dies geschah, während die Passagiere in einem stehenden Zug unter warmen Temperaturen litten, was bei mehreren Fahrgästen zu Kreislaufproblemen führte.
Die Strecke zwischen Hamburg und Lüneburg wurde voll gesperrt. Ein Busnotverkehr wurde eingerichtet, um die Reisenden zu unterstützen.
Wichtige Fakten:
- Der Vorfall ereignete sich etwa 500 Meter nordwestlich des Bahnhofs Bardowick.
- Die Bundespolizei hat Ermittlungen aufgenommen, um die Ursache für den Schaden an der Oberleitung zu klären.
- Eine Ersatzdiesellok stand um 14:30 Uhr bereit, um den ICE abzuschleppen.
Noch ist unklar, wie lange der liegengebliebene ICE bei Bardowick stehen bleibt. Auch der Grund für den Oberleitungsschaden ist bislang unbekannt.