WM 2026: Mexiko schmeißt DFB-Besieger raus - BILD
Mexiko hat sich mit einem 2:0-Sieg gegen Ecuador für das Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert. Das Spiel, das im Aztekenstadion stattfand, war von einer starken Leistung der Gastgeber geprägt, die ihre Dominanz in den bisherigen Spielen des Turniers fortsetzten. Für Ecuador endete das Turnier nach einer Partie, die von außersportlichen Vorkommnissen und einer verspäteten Anreise überschattet wurde.
Die Begegnung begann mit einer einstündigen Verspätung aufgrund eines Unwetters mit Gewitter, Starkregen und Hagel. Trotz dieser Verzögerung zeigte sich Mexiko unbeeindruckt und legte von Beginn an ein hohes Tempo vor. Die Heimmannschaft, die bereits mit drei Siegen und ohne Gegentor aus der Gruppenphase gekommen war, präsentierte sich selbstbewusst und offensiv.
Mexikos überzeugende Leistung
Die erste große Chance für Mexiko ergab sich bereits in der siebten Minute, als Raul Jimenez nach einer Flanke von Luis Romo per Kopf das Tor knapp verfehlte. Wenig später, in der 16. Minute, versuchte es das mexikanische Talent Gilberto Mora mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, der ebenfalls knapp vorbeiging. Ecuador hatte in der 18. Minute eine Gelegenheit durch John Yeboah, dessen Schuss nach einem Dribbling am Außenpfosten landete.
In der 22. Minute fiel das erste Tor für Mexiko. Julian Quinones sprintete aus der eigenen Hälfte los und traf aus halblinker Position zum 1:0. Dieses Tor war bereits sein dritter Treffer im laufenden Turnier. Nur neun Minuten später erhöhte Raul Jimenez auf 2:0, nachdem Ecuador den Ball nicht aus der eigenen Abwehr klären konnte. Jimenez erzielte damit sein 47. Länderspieltor für Mexiko.
Auch in der zweiten Halbzeit blieb Mexiko gefährlich. In der 67. Minute hatten Cesar Montes und Vasquez nach einer Ecke jeweils eine Doppelchance, konnten den Ball aber nicht zum dritten Treffer im Tor unterbringen. Ecuador hatte zwar mehr Ballbesitz, konnte daraus jedoch keine zwingenden Torchancen entwickeln. In der Nachspielzeit erhielt Piero Hincapie von Ecuador eine Rote Karte wegen unsportlichen Verhaltens, was jedoch keinen Einfluss mehr auf das Spielergebnis hatte.
Ecuadors Beschwerden und Mexikos Weg
Vor dem Spiel hatte der ecuadorianische Fußballverband eine offizielle Beschwerde bei der FIFA eingereicht. Die Beschwerde bezog sich auf verschiedene „außersportliche Vorfälle“. Dazu gehörte eine verspätete Anreise des Teams, bei der Trainer Sebastián Beccacece angab, dass die Reise statt dreieinhalb Stunden fast neun Stunden gedauert habe. Zudem wurden Probleme beim Kartenverkauf für ecuadorianische Fans und nächtliche Störungen durch mexikanische Fans vor dem Teamhotel genannt, die die Spieler am Schlaf gehindert haben sollen.
Trotz der Beschwerden und der unsportlichen Handlungen, auf die Ecuador laut eigener Aussage „stets auf dem Spielfeld antworten“ wollte, gelang es dem Team nicht, sich gegen Mexiko durchzusetzen. Die mexikanische Mannschaft zeigte stattdessen eine beeindruckende Leistung und bestätigte ihren Ruf als Geheimfavorit des Turniers.

Mexiko hat in den bisherigen vier Spielen der Weltmeisterschaft vier Siege erzielt, acht Tore geschossen und kein Gegentor kassiert. Diese Dominanz, gepaart mit der Unterstützung der frenetischen Fans im Aztekenstadion, hat das Team zu einem ernstzunehmenden Gegner gemacht. Spieler wie Gilberto Mora, Raul Jimenez und Julian Quinones zeigten sich selbstbewusst und in Topform.
Mittelfeldspieler Érik Lira betonte nach dem Spiel, dass das Team den Heimvorteil voll ausnutze und sich keine Grenzen gesetzt fühle. Auch Torschütze Quinones sah den Sieg als „erst den ersten Schritt“. Mexiko wird sein Achtelfinalspiel erneut im Aztekenstadion bestreiten, wo es auf den Sieger der Partie zwischen England und der DR Kongo treffen wird.
Das Achtelfinale findet am Montag, den 6. Juli 2026, statt.
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Source: bild.de