KVB Warnstreik am 6. März 2026
Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) werden am Freitag, den 6. März 2026, durch einen Warnstreik komplett lahmgelegt. Der Streik beginnt um 3 Uhr morgens und endet am Samstag um 3 Uhr morgens.
Während des Streiks fahren keine Stadtbahnen und regulären Busse der KVB. Lediglich einige Busse, die von Subunternehmen betrieben werden, könnten vereinzelt fahren. Die S-Bahn und Regionalzüge sind nicht von dem Tarifkonflikt betroffen und verkehren regulär.
Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der KVB zu diesem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, um auf die bestehenden Tarifkonflikte aufmerksam zu machen. Der Tarifkonflikt betrifft etwa 30.000 Beschäftigte in rund 30 kommunalen Verkehrsbetrieben in Nordrhein-Westfalen und besteht nach zwei ergebnislosen Treffen weiterhin.
Die KVB empfiehlt Fahrgästen, statt einer Haltestelle besser die eigene Adresse einzugeben, um alternative Verbindungen im Umfeld angezeigt zu bekommen. Am Freitag kam es in NRW zeitweise zu über 260 Kilometern Stau, was die Auswirkungen des Streiks auf den Straßenverkehr verdeutlicht.
Die KVB-Kundencenter und Verkaufsstellen bleiben am Streiktag geschlossen. Fahrgäste, die ein Deutschlandticket oder VRS-Abo besitzen, können das KVB-Rad 30 Minuten pro Fahrt kostenlos nutzen.
Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit von 39 auf 37 Stunden sowie eine Erhöhung des Zuschlags für Sonntagsarbeit von 25 Prozent. Zudem wird eine Ruhezeit von 10 Stunden zwischen zwei Schichten angestrebt.
Die Tarif- und Entgeltbedingungen hätten sich bereits deutlich verbessert, so die KVB, die zudem betont, dass der Nahverkehr attraktive Arbeitsplätze biete. Dennoch bleibt der Druck auf die Verhandlungen hoch.
Details remain unconfirmed.