Kristi Noem weigert sich offenbar, ein Haus auf einem Militärgelände zu räumen, obwohl sie nicht mehr im Amt ist. Sie lebt weiterhin in einem Haus auf dem Joint Base Anacostia-Bolling in Washington, D.C. Noem war bis zum 24. März 2023 US-Heimatschutzministerin.
Das Haus, in dem Noem wohnt, ist normalerweise für den Kommandanten der US-Küstenwache vorgesehen. Noem zog in das Haus, nachdem Donald Trump die damalige Kommandantin Linda Fagan entlassen hatte.
Aktuell plant der neue Kommandant der Küstenwache, Admiral Kevin Lunday, bald in das Haus einzuziehen. Doch bis dahin bleibt Noem dort. Ihr Dienstwagen wurde weiterhin auf dem Stützpunkt gesehen.
Heimatschutzminister leben normalerweise nicht auf Militärstützpunkten. Dies wirft Fragen hinsichtlich ihrer aktuellen Rolle als Sondergesandte für die Initiative „Shield of the Americas“ im Außenministerium auf.
Corey Lewandowski, ein Berater von Trump, sagte: „Zahlreiche Personen haben Frau Noem in ihrem Haus in geschäftlicher Funktion besucht.“ Dies deutet darauf hin, dass ihre Präsenz auf dem Stützpunkt weiterhin von Bedeutung ist.
Noem steht unter Druck. Ihre Einsatzkräfte waren zuvor in Minneapolis mit tödlichen Schüssen auf US-Bürger konfrontiert worden. Die Situation könnte ihre künftigen politischen Ambitionen beeinflussen.
Die Reaktionen aus offiziellen Kreisen sind bisher zurückhaltend. Es gibt keine klaren Aussagen darüber, wann oder ob Noem das Haus räumen wird.
Die Entwicklungen rund um Kristi Noem und ihren Verbleib im Militärhaus werden weiterhin aufmerksam beobachtet. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird.