Viel Rauch um nichts: Klopp verbleibt nicht als Werbebotschafter
Keine Doppelrolle für Klopp
Berichte, wonach Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer gleichzeitig Botschafter für Red Bull bleiben könnte, haben sich als unzutreffend erwiesen. Nach vorliegenden Informationen war eine solche Doppelfunktion weder Gegenstand von Telefonaten noch wurde sie von Red Bull oder Oliver Mintzlaff ernsthaft in Betracht gezogen. Es wurde klargestellt, dass Klopp im Falle einer Übernahme des Bundestraineramtes nicht parallel als Markenbotschafter für das Unternehmen tätig sein soll.
Die Spekulationen um eine mögliche fortgesetzte Zusammenarbeit mit Red Bull, selbst bei einer neuen Rolle als Bundestrainer, wurden somit dementiert. Die Gespräche zwischen den Beteiligten konzentrieren sich demnach auf die künftige Rolle von Klopp, ohne eine parallele Werbetätigkeit für Red Bull in Betracht zu ziehen.
Details und weitere Klärungen
Trotz der klaren Absage an eine fortgesetzte Botschafterrolle wünscht sich Red Bull, dass Klopp auch als Bundestrainer gelegentlich seine Expertise zur Verfügung stellt. Diese Frage und weitere Details sollen in den kommenden Tagen geklärt werden. Ein Treffen zwischen Klopp und Mintzlaff wird offenbar Ende der Woche erwartet, um die offenen Punkte zu besprechen.
Die Klärung dieser Fragen ist von Bedeutung, da Klopp als eine prominente Persönlichkeit im Fußball gilt. Die Gespräche sollen bis Anfang der kommenden Woche in New York abgeschlossen werden. Dies deutet auf eine baldige Entscheidung bezüglich seiner zukünftigen Aufgaben hin.

Die Diskussionen um Klopp finden in einer Zeit statt, in der auch andere wichtige Fußballereignisse im Fokus stehen. So hat der Fußball-Weltverband Stellung zum umstrittenen ersten Tor der Engländer im WM-Viertelfinale gegen Norwegen genommen. Die Daten würden nicht belegen, dass der Ball vor dem Treffer von Jude Bellingham ein in der Luft gespanntes Kamerakabel berührt und dadurch seine Flugrichtung verändert hätte. Der Sensor im Ball, der auch bei der Bewertung möglicher Handspiele helfen soll, zeigte keinen Ausschlag an.
Das Spiel zwischen England und Norwegen endete 2:1 nach Verlängerung zugunsten Englands. Jude Bellingham erzielte dabei zwei Tore, darunter den entscheidenden Treffer in der 93. Minute. Zuvor hatte Andreas Schjelderup die Skandinavier in Führung gebracht. Das Spiel fand in Miami vor 64.478 Zuschauern statt. Prominente Gäste wie Sir David Beckham mit Ehefrau Victoria, Norwegens Kronprinz Haakon und Venus Williams verfolgten die Partie.
Auch andere WM-Viertelfinale sorgten für Schlagzeilen. Mikel Merino schoss Spanien mit einem Tor in der 88. Minute zu einem 2:1-Sieg gegen Belgien ins Halbfinale. Dieser Erfolg markiert den ersten Einzug Spaniens in die Top-Vier seit dem WM-Titel vor 16 Jahren. Merino hatte bereits im Achtelfinale gegen Portugal das Siegtor erzielt. Der Spanien-Coach äußerte sich vor dem Belgien-Duell und betonte, dass keine Gedanken an Frankreich verschwendet würden.
Die FIFA bestätigte, dass die Daten keine Berührung des Balls mit einem Kamerakabel vor Bellinghams Tor belegen. Norwegens Torhüter Ørjan Nyland hatte einen Abstoß ausgeführt, der bei Englands Anthony Gordon landete und zu Bellinghams Treffer führte. Die Skandinavier hatten sich daraufhin beim französischen Unparteiischen Clément Turpin beschwert und reklamiert, dass der Ball in der Luft ein Kamerakabel berührt habe, was einen Schiedsrichterball zur Folge gehabt hätte.
Die DFB-Spitze ist auf dem Weg nach New York, um die Verhandlungen mit Klopp zu führen. Diese Gespräche sind entscheidend für die zukünftige Besetzung des Bundestraineramtes und die Rolle von Jürgen Klopp im deutschen Fußball. Die Klärung aller Details soll bis Anfang der kommenden Woche erfolgen.
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Source: n-tv.de