Feminismus kennt keine Grenzen
„Feminismus kennt keine Grenzen – Kampf gegen Imperialismus, Patriarchat und Faschismus!“ Diese eindringlichen Worte hallten am 8. März 2026 über den Gustaf-Gründgens-Platz in Düsseldorf, wo rund 1200 Demonstrierende zusammenkamen, um den internationalen feministischen Kampftag zu begehen.
Die Veranstaltung, die in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat, zielt darauf ab, auf die Rechte und Freiheiten von Frauen und marginalisierten Geschlechtern aufmerksam zu machen. In diesem Jahr stand die Demonstration unter dem Motto, das die Dringlichkeit und die globalen Herausforderungen des Feminismus unterstreicht.
Ein starkes Zeichen gegen Gewalt
Die Teilnehmer*innen riefen während der Demonstration: „Mann tötet nicht aus Liebe – stoppt Femizide“. Diese Botschaft ist besonders relevant, da im vergangenen Jahr in Deutschland 99 Frauen durch Femizid getötet wurden und bereits fünf Femizide in diesem Jahr gemeldet wurden. Die erschreckenden Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit, gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu kämpfen.
Ein weiteres zentrales Anliegen der Demonstrierenden war die Forderung nach einem Ende von Diskriminierung und Gewalt. „Gegen Macker und Sexisten – Fight the Power, Fight the Cis-tem!“ wurde lautstark skandiert, was die Entschlossenheit der Aktivist*innen zeigt, sich gegen patriarchale Strukturen zu wehren.
Intersektionale Perspektiven
Die Demonstration endete am Fürstenplatz, wo Redebeiträge gehalten wurden. Diese wurden von Gebärdendolmetscher*innen übersetzt, um sicherzustellen, dass alle Stimmen gehört werden. Ein mobiles Awareness-Team war ebenfalls vor Ort, um auf mögliche Übergriffe oder Belästigungen zu reagieren und ein sicheres Umfeld für alle Teilnehmenden zu gewährleisten.
Am 9. März 2026 wird ein intersektional-feministischer Frauenstreik in Düsseldorf stattfinden, der die Themen der Demonstration weiter vertiefen wird. Die Organisator*innen des Töchter-Kollektivs und von FLINTA* betonen die Wichtigkeit, verschiedene Perspektiven und Erfahrungen in den feministischen Diskurs einzubeziehen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Demonstration in Düsseldorf ist Teil eines globalen Trends, der sich für die Rechte von Frauen und marginalisierten Geschlechtern einsetzt. Details zu den weiteren Entwicklungen und Aktionen im Rahmen des feministischen Kampftags werden in den kommenden Wochen erwartet. Die Aktivist*innen sind entschlossen, ihre Stimmen zu erheben und für eine gerechtere Gesellschaft zu kämpfen.