Bombenfund im Duisburger Hauptbahnhof
„Ich habe auch keine Möglichkeit, mich hier abholen zu lassen. Ich stecke hier richtig fest,“ sagte eine Pendlerin, die während der Evakuierung im Duisburger Hauptbahnhof betroffen war. Am 10. März 2026 wurde im Hauptbahnhof eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
Die Entschärfung der Bombe fand um kurz vor 20 Uhr statt und verlief erfolgreich. Rund 780 Anwohnerinnen und Anwohner sowie zahlreiche Reisende mussten evakuiert werden, als die Evakuierungsmaßnahmen um 18 Uhr starteten.
Die Evakuierungszone hatte einen Radius von 300 Metern um den Fundort. Die städtische Sirene wird zur Entwarnung im Stadtteil zu hören sein, während ein Aufenthaltsraum in der Gesamtschule Duisburg-Mitte zur Verfügung gestellt wurde.
Die Autobahn A 59 blieb während der Entschärfung geöffnet, was eine wichtige Verkehrsverbindung aufrechterhielt. Die Polizei, Feuerwehr und der Kampfmittelbeseitigungsdienst waren vor Ort, um die Sicherheit der Anwohner und Reisenden zu gewährleisten.
Die Bombe wurde bei Bauarbeiten im Duisburger Hauptbahnhof gefunden, was die Dringlichkeit der Situation unterstrich. Die Entschärfung war für 19 Uhr geplant, und die Behörden arbeiteten schnell, um die Gefahr zu beseitigen.
Details remain unconfirmed, aber die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte half, größere Schäden und Verletzungen zu vermeiden. Die Situation zeigt die fortwährende Gefahr, die von nicht detonierten Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg ausgeht.