Wer finanziert Hochrisiko-Technologien im solaren Geoengineering?
Die Finanzierung für Hochrisiko-Technologien des solaren Geoengineerings ist von 2020 bis 2025 um mehr als das Zehnfache gestiegen. Diese Entwicklung wirft die Frage auf, wer die Hauptakteure hinter dieser Finanzierung sind und welche Interessen sie vertreten.
Der Großteil der Mittel für Solar Geoengineering stammt aus den USA und dem Vereinigten Königreich. Fast zwei Drittel der Empfänger*innen dieser Mittel hatten ihren Sitz in den USA oder Europa. Dies deutet darauf hin, dass die Forschung und Entwicklung in diesen Regionen besonders stark gefördert wird.
Im Jahr 2025 kam die britische Advanced Research and Invention Agency (ARIA) mit dem größten staatlichen SRM-Forschungsprogramm hinzu. Dieses Programm umfasst fünf Forschungsprojekte, die Freilandversuche durchführen wollen, was die praktische Anwendung der Technologien vorantreiben könnte.
Die Studie, die diese Entwicklungen analysiert, möchte zu einer breiteren Debatte über die wirtschaftlichen und politischen Interessen beitragen, die die Forschung und Entwicklung von Geoengineering-Technologien prägen. Die meisten privaten Geldgeber haben enge Verbindungen zum Tech-Sektor, was Fragen zur Unabhängigkeit und Objektivität der Forschung aufwirft.
Das rasante Wachstum der privaten Finanzierung gibt Anlass zur Sorge, dass die demokratische Debatte über die Forschung und Entwicklung von Hochrisiko-Technologien ausgehebelt wird. Die Konzentration der Mittel in den Händen weniger Akteure könnte die Vielfalt der Perspektiven und Ansätze in diesem wichtigen Bereich einschränken.
Details bleiben unbestätigt, insbesondere hinsichtlich der genauen finanziellen Strukturen und der langfristigen Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die Gesellschaft und die Umwelt.