Werder Bremen gewann das Nordderby gegen den Hamburger SV am 18. April 2026 mit 3:1. Die Partie fand im Weser-Stadion in Bremen statt und war das erste Bundesliga-Aufeinandertreffen zwischen den beiden Teams seit acht Jahren.
Jens Stage war der entscheidende Spieler für Werder. Er erzielte zwei Tore, ein weiteres Tor steuerte Cameron Puertas in der Nachspielzeit bei. Das Spiel war hart umkämpft, HSV-Stürmer Robert Glatzel glich in der 60. Minute zum 1:1 aus.
Beide Mannschaften stehen nun bei 31 Punkten in der Tabelle und haben fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang. Der Sieg gibt Werder einen wichtigen Schub im Abstiegskampf.
Die Partie war von Ausschreitungen zwischen den Fans begleitet. Philip Otele erhielt eine Rote Karte für den HSV, was die Situation weiter eskalierte. Die Polizei hatte sich auf das Spiel als Hochrisikospiel vorbereitet und zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Einsatz.
Nach dem Spiel kam es zu Pyrotechnik-Einsätzen aus dem HSV-Block, was die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft versetzte. Dennoch blieben größere Ausschreitungen aus.
Jens Stage äußerte sich nach dem Spiel begeistert: „Derbysieger – ist geil!“ Robert Glatzel betonte die Bedeutung solcher Spiele: „Es gibt nichts Geileres als Derbys. Und es ist ein Segen, da mitwirken zu dürfen.“
HSV-Trainer Merlin Polzin forderte seine Spieler auf, die Niederlage schnell abzuhaken: „Für uns gilt es nun, das abzuschütteln, das aufzuarbeiten und dann klar bei unserer Art und Weise und unserem Ziel zu bleiben.“ Werder-Coach Daniel Thioune sagte: „Die Argumente liegen dann deutlich auf der Seite der Schiedsrichter.“
Die Rivalität zwischen Werder Bremen und Hamburger SV hat eine lange Geschichte in der Bundesliga. Details bleiben unbestätigt über mögliche Sanktionen gegen die beiden Clubs aufgrund der Vorfälle während des Spiels.