„Ich möchte das Tier endlich verbringen,“ sagte Karin Walter-Mommert, eine der Hauptfinanziers der Rettungsaktion für den Buckelwal Timmy. Die Aktion findet vor der Ostsee-Insel Poel statt, wo der Wal festliegt. Experten des legendären ‚Free Willy‘-Projekts unterstützen das Vorhaben.
Der Wal wiegt etwa zwölf Tonnen und ist ein Buckelwal. Ein neues Rettungskonzept sieht vor, eine 110 Meter lange Rinne zu schaffen, um ihn zu befreien. Umweltminister Till Backhaus hat ein überarbeitetes Konzept zur Prüfung vorgelegt. Er erklärte: „Wer nichts macht, macht auch keine Fehler.“
Die Barge, die den Wal transportieren soll, ist auf dem Weg aus dem Hamburger Raum und fährt mit einer Geschwindigkeit von 9 Kilometern pro Stunde. Die Wasserschutzpolizei beobachtet den Wal rund um die Uhr. Fred Babbel, ein Tauchunternehmer, äußerte: „Wir können ihn freilassen oder auf anderem Weg transportieren.“
Die Verkaufszahlen von Büchern über Wale sind um 95 Prozent gestiegen, was das öffentliche Interesse an der Rettungsaktion widerspiegelt. Diese Situation erinnert an den Kultfilm ‚Free Willy‘, in dem ein Junge einen Orca rettet.
Doch nicht alle Nachrichten sind positiv. Die Tierärztin Frances Gulland wurde ins Krankenhaus geflogen und liegt im Koma. Details zum neuen Rettungskonzept sind unklar, und der Ausgang der Rettungsaktion bleibt unsicher.
Wissenschaftler und Tierpfleger arbeiten eng zusammen, um die bestmögliche Lösung zu finden. Michael Partica und Jeffrey Foster, beide Wal-Experten, sind ebenfalls involviert. Ihre Expertise könnte entscheidend sein.
Die Situation ist angespannt. Viele hoffen auf einen erfolgreichen Ausgang der Rettungsaktion. Dennoch bleibt abzuwarten, ob alle Pläne wie vorgesehen umgesetzt werden können.