Ein Buckelwal liegt auf einer Sandbank in der Lübecker Bucht, nachdem er in der Nacht zum Montag, dem 23. März 2026, entdeckt wurde. Der Wal ist etwa zehn Meter lang und scheint geschwächt und krank. Experten vermuten, dass es sich um einen jungen Walbullen handelt, der sich möglicherweise in einem Stellnetz verfangen hat.
Die Rettungsversuche, die mit einem Saugbagger unternommen wurden, blieben erfolglos, da der Sand zu fest ist. Stephanie Groß, eine Expertin, erklärte: „Leider hat sich herausgestellt, dass der Sand zu fest ist.“ Der Gesundheitszustand des Wals ist besorgniserregend, und Carsten Manheimer, ein weiterer Fachmann, äußerte: „Der Gesundheitszustand ist ebenfalls nicht besonders gut.“
Der Wal atmet zwar, kämpft jedoch nicht, um sich zu befreien. Die nächsten Rettungsversuche sind für Donnerstag, den 26. März 2026, geplant. Sven Partheil-Böhnke, der die Rettungsmaßnahmen leitet, betonte: „Das Tier zu retten, hat die höchste Priorität.“
Die Wetteraussichten sind schlecht, was die Rettung behindern könnte. Zudem könnten die Rettungsmaßnahmen von Schaulustigen gestört werden. Die genauen Gründe für das Stranden des Wals sind unklar, und die Überlebenschancen des Wals sind ungewiss. Details bleiben unbestätigt.
Buckelwale sind in allen polaren bis tropischen Meeren verbreitet und haben sich in den letzten Jahrzehnten erholt. In der zentralen Ostsee wird die geschätzte Anzahl der Schweinswale auf etwa 200 geschätzt. Die maximale Lebenserwartung von Buckelwalen beträgt bis zu 90 Jahre.