US-Vizepräsident JD Vance hat während einer Pressekonferenz in Islamabad bekannt gegeben, dass nach 21 Stunden intensiver Verhandlungen keine Einigung mit dem Iran erzielt werden konnte. Die Gespräche, die am Samstag, dem 11. April 2026, begannen, wurden von Pakistan vermittelt.
Die iranische Delegation, angeführt von Parlamentspräsident Ghalibaf und Außenminister Araghtschi, wies die Bedingungen der USA zurück. Vance erklärte: „Wir werden sehen, ob die Iraner es akzeptieren.“ Die zentralen Streitpunkte, einschließlich der Straße von Hormus, blieben ungelöst.
Die Verhandlungen fanden in einem angespannten Kontext statt, nachdem die USA und Israel am 28. Februar 2026 militärische Angriffe auf den Iran gestartet hatten. Diese Angriffe führten zu einem eskalierenden Konflikt, der die Notwendigkeit für diplomatische Bemühungen verstärkte.
Die Konfliktparteien einigten sich auf eine zweiwöchige Feuerpause, um über ein dauerhaftes Ende des Krieges zu verhandeln. Iranische Medien berichteten von großen Differenzen bei den Verhandlungen, und es wurde betont, dass der Erfolg des diplomatischen Prozesses von der Ernsthaftigkeit der Gegenseite abhängt.
Vance ließ einen Vorschlag für den Iran zurück, der als endgültiges Angebot betrachtet wird. „Wir hoffen, dass wir es noch sehen werden“, fügte er hinzu. Die Nachrichtenagenturen Tasnim und Fars berichteten von „überzogenen Forderungen“ der US-Seite, was die Verhandlungen zusätzlich komplizierte.
Details bleiben unbestätigt, da die Situation weiterhin dynamisch ist und sich die Reaktionen auf die gescheiterten Verhandlungen entwickeln könnten.