Uwe Reppegather wurde am 27. März 2026 auf Ibiza festgenommen und anschließend ohne Auflagen auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn lag ein Haftbefehl im Zusammenhang mit seiner Privatinsolvenz vor, die er 2023 angemeldet hatte.
Die Festnahme fand in der Privatfinca seiner Familie in Santa Eulària statt. Reppegather soll Verbindlichkeiten in Höhe von 1,6 Milliarden Euro angehäuft haben, während die Gläubiger lediglich 0,72 Prozent ihrer Forderungen zurückerhielten.
Bei Durchsuchungen in seiner Düsseldorfer Villa wurden mehrere „Kelly Bags“ sichergestellt, deren Wert sich auf 670.000 Euro beläuft. Diese Funde werfen Fragen zu den tatsächlichen Vermögenswerten von Reppegather auf, da Ermittler Zweifel an seinen Angaben zur Insolvenz haben.
Eine weitere Person wurde ebenfalls im Zusammenhang mit den Ermittlungen festgenommen. Die Villa auf Ibiza wurde an seine Ehefrau übertragen, was zusätzliche Komplikationen in der rechtlichen Situation von Reppegather mit sich bringen könnte.
Uwe Reppegather war zuvor im Immobilienbereich tätig und hatte seine Geschäfte in den letzten Jahren nicht erfolgreich führen können. Details bleiben unbestätigt.