Die Zahlen
Tulsi Gabbard, die Direktorin der nationalen Geheimdienste der Vereinigten Staaten, hat am 18. März 2026 in einer Pressekonferenz die US-Angriffe auf Iran als strategischen Erfolg bezeichnet. Gabbard erklärte, dass die Angriffe, die im Juni 2025 stattfanden, die konventionellen militärischen Projektionfähigkeiten Irans weitgehend zerstört hätten. Diese Einschätzung kommt nach einer Zeit intensiver militärischer Auseinandersetzungen zwischen Israel und Iran, die 12 Tage andauerten und in denen 13 amerikanische Soldaten getötet und etwa 200 verletzt wurden.
In ihrer Stellungnahme bestätigte Gabbard, dass Iran seine nuklearen Anreicherungsfähigkeiten nach den US-Angriffen nicht wieder aufgebaut habe. „Das iranische Programm zur nuklearen Anreicherung wurde obliteriert“, sagte sie und wies darauf hin, dass die Bedrohung durch iranische Raketen für die USA in den kommenden Jahren erheblich zunehmen könnte. Gabbard wies darauf hin, dass bis 2035 bis zu 16.000 Raketenbedrohungen für das US-Heimatschutzministerium prognostiziert werden.
Die Aussagen von Gabbard stehen im Widerspruch zu den Rechtfertigungen von Präsident Donald Trump für den Krieg mit Iran. Während Trump die militärischen Maßnahmen als notwendig darstellt, um die Sicherheit der USA zu gewährleisten, betonte Gabbard, dass es nicht die Verantwortung der Geheimdienstgemeinschaft sei, zu bestimmen, was eine unmittelbare Bedrohung darstellt. „Als unser Oberbefehlshaber ist er verantwortlich für die Bestimmung, was eine unmittelbare Bedrohung ist und welche Maßnahmen er für notwendig hält“, sagte Gabbard.
Die Situation in Iran bleibt angespannt, obwohl das Regime intakt erscheint, ist es laut Gabbard stark geschwächt. Diese Einschätzung wird durch die Tatsache untermauert, dass Joe Kent, ein hochrangiger Beamter in Gabbards Agentur, in Opposition zu Trumps Krieg gegen Iran zurückgetreten ist. Gabbard, die zuvor eine lautstarke Gegnerin unbefristeter militärischer Engagements im Nahen Osten war, hat sich nun hinter die Entscheidungen des Präsidenten gestellt.
Die Agentur von Gabbard hat die Aufgabe, die US-Geheimdienstinformationen an den Präsidenten weiterzuleiten. Ihre jüngsten Kommentare haben sowohl Unterstützung als auch Kritik ausgelöst. Während einige ihre Einschätzungen als realistisch ansehen, argumentieren andere, dass sie die Gefahren, die von Iran ausgehen, nicht ausreichend betont.
Die US-Regierung steht vor der Herausforderung, die militärischen und diplomatischen Strategien im Umgang mit Iran zu überdenken. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und die geopolitischen Implikationen der US-Angriffe auf Iran werfen Fragen auf, die sowohl für die nationale Sicherheit als auch für die internationale Diplomatie von Bedeutung sind.
Details bleiben unbestätigt. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um zu beobachten, wie sich die Situation entwickelt und welche Maßnahmen die US-Regierung ergreifen wird, um die Sicherheit ihrer Bürger zu gewährleisten.