Zahlreiche Fußballvereine im Thüringer Landesspielbetrieb haben bis zum 30. April 2026 ihren offiziellen Verzicht auf einen möglichen Aufstieg erklärt. Dies betrifft insbesondere drei Vereine aus der Thüringenliga sowie elf weitere aus den Landesklassen.
Details zu den Aufstiegsverzichten:
- Die drei Vereine aus der Thüringenliga, die auf den Aufstieg verzichtet haben, sind nicht namentlich genannt.
- In der Landesklasse Staffel 1 haben BSG Chemie Kahla, VfR Bad Lobenstein und SV Eintracht Eisenberg auf den Aufstieg verzichtet.
- In der Landesklasse Staffel 2 verzichten SV Empor Walschleben, BSV Eintracht Sondershausen, FC Erfurt Nord und SV Germania Wüstheuterode.
- In der Landesklasse Staffel 3 verzichten 1. FC Sonneberg, FC Schweina-Gumpelstadt, FSV 06 Ohratal, VfL Meiningen 04 und FSV 06 Eintracht Hildburghausen.
Die Vereine müssen eine entsprechende sportliche Qualifikation erreichen, um in die höheren Ligen aufzusteigen. Ein wiederholter Aufstiegsverzicht in derselben Spielklasse über mehrere Jahre hinweg ist unzulässig.
Mike Noack vom Thüringer Fußballverband stellte fest: „Frauen sind weiter unterrepräsentiert.“ Dies betrifft nicht nur die Spielerinnen, sondern auch die Führungspositionen in den Vereinen.
Nicole Sondermann betonte: „Man muss den Mund aufmachen und sagen, was man will.“ Die Integration von Frauen in Führungspositionen bleibt eine Herausforderung. Historisch gewachsene, männlich dominierte Strukturen im Fußball erschweren diesen Prozess.
Scherneck bemerkte: „Männer im Fußball haben Jahrzehnte Vorsprung.“ Dennoch zeigen einige Stimmen Optimismus. Anja Kirchner sagte: „Kinder ist es meist egal, ob ein Mann oder eine Frau an der Seitenlinie steht.“