Wer wird der neue Cheftrainer der deutschen Skispringer?
Die Frage, wer die Nachfolge von Stefan Horngacher als Cheftrainer der deutschen Skispringer antreten wird, wird zunehmend diskutiert. Sven Hannawald hat sich klar für Martin Schmitt ausgesprochen, sieht jedoch, dass es momentan noch zu früh für ihn ist.
Hannawald betont, dass Schmitt, der bereits während ihrer aktiven Zeit als strukturiert und neugierig galt, ein geeigneter Trainer für das deutsche Team sein könnte. „Martin war schon zu unserer aktiven Zeit sehr strukturiert. Deshalb kann ich mir grundsätzlich gut vorstellen, dass er irgendwann einmal ein geeigneter Trainer für das deutsche Team sein könnte“, sagte Hannawald.
Aktuell wird Horngacher, der seit sieben Jahren im Amt ist, nach der laufenden Saison zurücktreten. Hannawald äußerte sich jedoch besorgt über die momentane Situation: „Mir fällt immer wieder auf, dass in entscheidenden Momenten häufig das letzte Maß an Risikobereitschaft fehlt.“ Dies könnte ein Hinweis auf die Notwendigkeit eines neuen Ansatzes im Training und in der Wettkampfvorbereitung sein.
Obwohl Hannawald Schmitt als zukünftigen Kandidaten sieht, glaubt er, dass die Zeit für ihn als sofortigen Nachfolger noch nicht gekommen ist. „Im Moment ist es dafür noch etwas früh. Er hat Familie und andere Verpflichtungen, und als Bundestrainer wäre man praktisch permanent unterwegs“, erklärte Hannawald.
Ein weiterer Name, der in diesem Zusammenhang fällt, ist Alexander Stöckl. Hannawald hebt hervor, dass Stöckl in Norwegen über viele Jahre hinweg hervorragende Arbeit geleistet hat und somit ebenfalls eine Option darstellen könnte.
Die Suche nach einem neuen Cheftrainer ist noch im Gange, und eine Entscheidung wird bis Ende März erwartet. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um zu klären, wer die Verantwortung für das deutsche Skisprungteam übernehmen wird.
Details bleiben unbestätigt, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird und ob Schmitt oder ein anderer Kandidat die Rolle übernehmen wird.