Ein gestrandeter Schwertransporter mit einer Aluminiumpresse sorgt erneut für Verkehrschaos auf der A6 bei Crailsheim, nachdem der Fahrer die vorgeschriebene Route missachtet hat. Der Vorfall ereignete sich vor wenigen Stunden und führte zu massiven Verkehrsproblemen.
Der Schwertransporter steht fest, da die Ladung auf einen zweiten Transporter umgeladen wurde. Dieser konnte jedoch ebenfalls nicht weiterfahren, weil der Fahrer die geltenden Vorschriften ignorierte. Die Aluminiumpresse sollte ursprünglich von Rumänien nach Frankreich transportiert werden.
Der ursprüngliche Transport blieb vor einer Brücke stecken, da die Ladung zu hoch war. Um den Verkehr zu entlasten, musste der Schwertransporter unter Polizeibegleitung mehrere Kilometer rückwärts manövriert werden.
Für die Fahrt durch Deutschland lag keine gültige Sondergenehmigung vor. Dies hat das Landratsamt Schwäbisch Hall veranlasst, die Situation zu prüfen und zu entscheiden, ob und unter welchen Bedingungen der Schwertransport fortgesetzt werden kann.
Die Autobahn GmbH untersucht derzeit die Schäden an der Brücke. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Unfällen, weil zu schwere Lkw trotz bestehender Verbote über diese Brücke gefahren sind.
Reaktionen:
- „Die Weiterfahrt wurde untersagt“, erklärte ein Polizeisprecher.
- „Wie es weitergeht, muss nun das Landratsamt Schwäbisch Hall entscheiden“, fügte er hinzu.
- „Der Schwertransport an der A6 beschäftigt Polizei und Behörden weiter“, hieß es aus Kreisen der Verwaltung.
Der Vorfall hat bereits neun Stunden Chaos verursacht. Das Landratsamt wird in den kommenden Tagen weitere Informationen bereitstellen.