Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs des Iran, mobilisierte am 24. April 2026 Tausende Anhänger in Berlin. Die Demonstration fand vor dem Reichstag statt. Etwa 1.000 Menschen kamen zusammen, um seine Forderungen zu unterstützen.
Pahlavi setzte sich für einen Machtwechsel im Iran ein. Er forderte europäische Unterstützung und verteidigte US-Luftangriffe auf das Mullah-Regime. „Die Luftangriffe, die auch die Infrastruktur des Regimes und dessen Unterdrückungsapparat trafen, waren ein notwendiger Schritt“, sagte er.
Während seines Besuchs in Berlin wurde Pahlavi mit roter Flüssigkeit beworfen. Diese Aktion symbolisierte den Widerstand gegen seine Person und seine Ansichten. Dennoch blieb die deutsche Regierung passiv und sah keinen Anlass für Gespräche mit ihm.
Pahlavi bezeichnet sich als Vertreter des iranischen Volkes. Er ist der Sohn des letzten Schahs, der 1979 durch die islamische Revolution gestürzt wurde. Seine Familie steht für ein autoritäres System vor 1979, was Kritiker anmerkt.
Die politischen Spannungen im Iran sind hoch. Demonstrationen gegen das Regime nehmen zu und die politische Repression bleibt stark. Pahlavi sieht sich als Teil der iranischen Opposition und fordert eine Veränderung.
Die Reaktionen auf seine Mobilisierung sind gemischt. Unterstützer sehen in ihm eine Hoffnung für den Iran, während Gegner ihn als Symbol einer vergangenen Ära betrachten. Der Bundestag hat sich bisher nicht zu seiner Forderung geäußert.
Die Situation bleibt angespannt und ungewiss. Viele fragen sich, wie sich die Ereignisse weiterentwickeln werden und ob Pahlavi tatsächlich Einfluss auf den Machtwechsel im Iran nehmen kann.