„Kroatien sei eines der sichersten Länder Europas“, erklärte der kroatische Tourismusminister Tonči Galvina in Reaktion auf die aktuelle Reisewarnung Serbiens. Am 16. März 2026 hat Serbien Kroatien in die Warnstufe Orange eingestuft und rät seinen Bürgern, von nicht notwendigen Reisen in das Nachbarland abzusehen.
Die serbische Reisewarnung wird von Kroatien als unbegründet zurückgewiesen. Galvina betonte, dass die Sicherheitslage in Kroatien stabil sei, während die Warnung vor allem organisierte Gruppenreisen und Sportreisen betrifft. Rund 20.000 serbische Staatsbürger arbeiten in der kroatischen Tourismusbranche, was die Bedeutung der Reisewarnung unterstreicht.
Die Warnung steht im Zusammenhang mit den angespannten Beziehungen zwischen Kroatien und Serbien, die in den letzten Jahren immer wieder von politischen Spannungen geprägt waren. Großbritannien und die Schweiz hatten bereits im Januar vor erhöhten Sicherheitsrisiken in Kroatien gewarnt, was die Situation weiter kompliziert.
Das serbische Außenministerium empfiehlt seinen Bürgern, Reisen nach Kroatien zu vermeiden, es sei denn, diese sind absolut notwendig. Diese Empfehlung richtet sich ausschließlich an serbische Staatsbürger und hat keine praktischen Konsequenzen für Reisende aus Deutschland und Österreich.
Das Deutsche Auswärtige Amt hat ebenfalls geraten, Demonstrationen und größere Menschenansammlungen in Kroatien weiträumig zu meiden. Die Sicherheitslage auf dem Balkan wird derzeit aufmerksam beobachtet, und Details bleiben unbestätigt.
Die Reisewarnung könnte Auswirkungen auf den Tourismus in Kroatien haben, insbesondere in der Hochsaison, wenn viele serbische Touristen erwartet werden. Die kroatische Regierung wird weiterhin an der Verbesserung der Sicherheitslage arbeiten, um das Vertrauen der Reisenden zu stärken.
Die nächsten Schritte in dieser Angelegenheit werden mit Spannung erwartet, da sowohl Kroatien als auch Serbien an einer Stabilisierung ihrer Beziehungen interessiert sind.