Hat der SC Preußen Münster die richtige Entscheidung getroffen, indem er Trainer Alexander Ende und Co-Trainer Zlatko Muhovic freigestellt hat? Ja, denn nach einer katastrophalen 0:6-Niederlage gegen Dynamo Dresden war der Druck auf die Verantwortlichen enorm.
Die Mannschaft hat in den letzten zwölf Partien nur einen Sieg erzielt und steht damit unter großem Druck. Unter Ende betrug der Punkteschnitt lediglich 0,96, was für einen Verein mit den Ambitionen von Preußen Münster nicht akzeptabel ist.
Ende übernahm den Trainerposten zu Saisonbeginn und konnte in der Hinrunde immerhin 20 Punkte sammeln, was den Tabellenplatz zwölf sicherte. Doch die Rückrunde verlief katastrophal: nur sechs Punkte aus neun Spielen und kein Sieg seit Anfang November.
U23-Trainer Kieran Schulze-Marmeling wird nun die Mannschaft auf das nächste Spiel vorbereiten. Ole Kittner, der Sportliche Leiter, äußerte sich positiv über Ende: „Alexander Ende ist ein hervorragender Trainer mit einer besonderen Spielidee.“
Er fügte hinzu: „Mit Alex war unser Ziel, eine klare und langfristig angelegte Spielidee aufzubauen. Diese Spielidee lebt von Attributen, die wir in der aktuellen Situation und nach der schwierigen Rückserie nicht mehr in der notwendigen Form auf den Platz bringen konnten.“
Die Entscheidung, sich von Ende zu trennen, ist ein Zeichen für die Unzufriedenheit mit den Leistungen der Mannschaft. Preußen Münster hat in den letzten Wochen eine Negativserie erlebt, die nicht länger hingenommen werden konnte.
Wer künftig an der Seitenlinie stehen wird, ist noch offen. Details bleiben unbestätigt.
Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um zu sehen, ob die Mannschaft unter neuer Leitung wieder zu alter Stärke finden kann.
Die Fans und Verantwortlichen hoffen auf eine Wende in der Saison, um den drohenden Abstieg zu vermeiden. Aktuell beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer nur zwei Zähler.