In Ingolstadt, Pfaffenhofen und Österreich kam es zu einer Reihe von Betrugsfällen, die die Kriminalpolizei Ingolstadt in den Fokus rücken. Die Ermittlungen begannen nach einem versuchten Telefonbetrug, bei dem ein 40-jähriger Mann festgenommen wurde.
Eine 78-jährige Frau wurde zur Herausgabe von Bargeld überredet. In einem weiteren Fall fiel eine 68-jährige Frau einem Betrüger zum Opfer und verlor über 9000 Euro. Die gesamte Kommunikation in beiden Fällen erfolgte in russischer Sprache.
Die Polizei untersucht auch einen möglichen Zusammenhang mit weiteren Taten. Details bleiben unbestätigt. Fünf manipulierte Gläser Babynahrung wurden in Österreich, Tschechien und der Slowakei festgestellt. Diese Gläser waren mit Rattengift versetzt.
HiPP ist Opfer einer Erpressung geworden. Ein manipuliertes Glas könnte in Österreich noch im Umlauf sein. Die Kriminalpolizei hat eine Ermittlungsgruppe „Glas“ eingerichtet, um diese Vorfälle umfassend zu untersuchen.
Deutschland ist nicht direkt betroffen, dennoch ermittelt die Polizei hier ebenfalls. Die Polizei warnt vor Auffälligkeiten an Babykostgläschen und rät Eltern zur Vorsicht.
Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat die Bevölkerung aufgerufen, Hinweise zu geben. Interessierte können die Telefonnummer 0841-9343-3803 nutzen, um Informationen zu melden.
„Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an!“, warnte ein Sprecher der Kriminalpolizei. Dies ist besonders wichtig für Senioren, die möglicherweise Ziel von Betrügern sind.
„Wir setzen alle Hebel in Bewegung und haben nun auch Kontakt zu Kindergärten und Pflegeeinrichtungen aufgenommen“, sagte eine Sprecherin der österreichischen Polizei. Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, wachsam zu sein und verdächtige Aktivitäten sofort zu melden.