Ein persönlicher Bezug zum Eiskargletscher
„Ich war bis September 2025 118 Mal am Gletscher.“ Diese Aussage von Gerhard Hohenwarter verdeutlicht seine tiefe Verbindung zum Eiskargletscher in Kärnten, Österreich. Hohenwarter, der in Mauthen geboren wurde, hat nicht nur eine Leidenschaft für die Natur, sondern auch für die Geografie und Geschichte, die er studiert hat.
Der Eiskargletscher, der als der südlichste Gletscher Österreichs gilt, ist für Hohenwarter mehr als nur ein geografisches Objekt. Er hat über die Jahre 2.740 Menschen zum Gletscher begleitet und dabei viele von ihnen für die Schönheit und die Herausforderungen der alpinen Umwelt begeistert.
Erfahrungen und Beobachtungen
„Nirgends anders als bei den Gletschern könne man den Klimawandel deutlich sichtbar erkennen“, sagt Hohenwarter und hebt die Bedeutung der Gletscher als Indikatoren für die Veränderungen in unserem Klima hervor. Diese Beobachtungen sind besonders relevant, da der Gletscher in den letzten Jahren erheblich geschrumpft ist.
Hohenwarter hat im Jahr 1969 an einer Exkursion ins Glocknergebiet teilgenommen, was den Beginn seiner intensiven Auseinandersetzung mit der Gletscherwelt markierte. Seine Erfahrungen sind nicht nur akademischer Natur; sie sind auch persönlich geprägt. Er hat drei Kinder, darunter einen Meteorologen, der ebenfalls ein Interesse an den Veränderungen in der Natur zeigt.
Ein Leben für die Natur
„Das Erste, was sie immer wieder fragen, wie schaut es am Eiskar aus?“ Diese Frage stellt Hohenwarter oft, wenn er mit Interessierten über seine Erlebnisse spricht. Seine Rolle hat sich im Laufe der Jahre verändert; „Ich bin nur mehr in den letzten Jahren seine Gehilfe gewesen“, erklärt er, was darauf hinweist, dass er in den letzten Jahren mehr als Unterstützer und weniger als Hauptakteur agiert hat.
Die Leidenschaft für das Gasthaussingen, die Hohenwarter ebenfalls pflegt, zeigt seine Verbundenheit zur Kultur und zur Gemeinschaft in Kärnten. Diese kulturellen Aspekte sind eng mit seiner Liebe zur Natur verbunden und unterstreichen die Wichtigkeit, die Umwelt zu schützen und zu bewahren.
Details bleiben unbestätigt, aber Hohenwarter bleibt ein wichtiger Zeuge der Veränderungen, die der Klimawandel mit sich bringt. Seine Beobachtungen und Erfahrungen am Eiskargletscher sind nicht nur für ihn persönlich bedeutend, sondern auch für die Gesellschaft, die sich zunehmend mit den Auswirkungen des Klimawandels auseinandersetzen muss.