Was geschah bei der Nina Becker Rallye, die am 14. März 2023 im Hessischen Bergland stattfand? Tragischerweise ist Nina Becker, 43 Jahre alt, bei einem Unfall verstorben, der während der ersten Wertungsprüfung der Veranstaltung passierte.
Becker war Beifahrerin von Sebastian Schemmann, 39 Jahre alt, als ihr Ford Fiesta Rally4 seitlich gegen einen Baum prallte. Die sofortige medizinische Versorgung war erforderlich, und Becker wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Marburg geflogen, wo sie später ihren Verletzungen erlag.
Schemmann wird derzeit in einer Klinik in Kassel behandelt, jedoch schwebt er nicht in Lebensgefahr. Der Unfall führte zur sofortigen Abbruch der Veranstaltung, die von vielen als ein bedeutendes Ereignis in der deutschen Rallye-Szene angesehen wurde.
Nina Becker war nicht nur eine talentierte Rallyefahrerin, sondern auch die erste Vorsitzende des Motor Sport Club Emstal e.V. Ihre Leidenschaft für den Motorsport und ihr Engagement für den Verein waren unübersehbar. In einer offiziellen Mitteilung der Serienorganisation wurde betont: „Sie lebte für ihre Familie und ihren Motorsport. Der deutsche Rallyesport hat eine engagierte Motorsportlerin, aber auch eine Freundin verloren.“
Der Motorsport-Club Emstal äußerte sich ebenfalls: „Sie hinterlässt eine Lücke, die kaum zu schließen ist, und wird uns als Mensch, Organisatorin und Motor unseres Vereins unvergessen bleiben.“
Die Staatsanwaltschaft Kassel hat bereits einen Gutachter beauftragt, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Das Rallye-Auto wurde sichergestellt, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären.
Becker hatte erst vor wenigen Tagen, am 8. März 2023, an der 47. ADAC Rallye Kempenich teilgenommen, was ihre aktive Rolle im Motorsport unterstreicht. Details bleiben unbestätigt, während die Ermittlungen fortschreiten.
Die Rallye-Gemeinschaft trauert um eine bedeutende Persönlichkeit, deren Verlust weitreichende Auswirkungen auf den Sport haben wird.