Was geschah bei der Nina Becker Rallye, die am 14. März 2023 im Hessischen Bergland stattfand? Tragischerweise starb die 43-jährige Beifahrerin Nina Becker nach einem Unfall während der ersten Etappe des Deutschen Rallye Cups.
Becker war zusammen mit dem Fahrer Sebastian Schemmann in einem Ford Fiesta Rally4 unterwegs, als das Fahrzeug von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Der Unfall ereignete sich auf einer Straße zwischen Frielendorf und Großropperhausen.
Nach dem Aufprall wurde Becker mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Marburg geflogen, wo sie später ihren Verletzungen erlag. Schemmann wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht, befindet sich jedoch nicht in Lebensgefahr.
Die Rallye-Veranstaltung wurde sofort nach Bekanntwerden von Beckers Tod abgesagt. Becker war nicht nur eine leidenschaftliche Motorsportlerin, sondern auch die erste Vorsitzende des Motor Sport Club Emstal e.V., was ihren Verlust für die Gemeinschaft besonders schmerzhaft macht.
„Sie lebte für ihre Familie und ihren Motorsport. Der deutsche Rallyesport hat eine engagierte Motorsportlerin, aber auch eine Freundin verloren“, erklärte der Motor Sport Club Emstal e.V. in einer offiziellen Stellungnahme.
Die Auswirkungen von Beckers Tod sind in der deutschen Rallye-Community spürbar. „Sie hinterlässt eine Lücke, die kaum zu schließen ist, und wird uns als Mensch, Organisatorin und Motor unseres Vereins unvergessen bleiben“, so der Club weiter.
Ein Experte, der von der Staatsanwaltschaft Kassel beauftragt wurde, führt derzeit eine Rekonstruktion des Unfalls durch. Details bleiben unbestätigt.
Die Rallye-Zentrale befand sich in Malsfeld-Ostheim, wo die Teilnehmer und Fans von der Tragödie betroffen sind. Becker wird als eine Person in Erinnerung bleiben, die mit ihrer Herzlichkeit, Energie und ihrem Einsatz den Motorsport geprägt hat.
Die Saison des Deutschen Rallye Cups wird 2026 fortgesetzt, doch die Erinnerungen an Nina Becker werden in der Gemeinschaft lange bestehen bleiben.