„Wir hatten noch keine Zeit, über die Zukunft zu sprechen“, sagte Minerva Hase nach dem Gewinn der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft 2026 in Prag, wo sie zusammen mit ihrem Partner Nikita Volodin den Titel im Paarlauf erringen konnten.
Das Duo erzielte mit 228,33 Punkten eine persönliche Bestleistung und sicherte sich damit den ersten WM-Titel für Deutschland seit 2018. Hase und Volodin hatten zuvor bei den Olympischen Winterspielen in Mailand Bronze gewonnen und damit eine erfolgreiche Saison hinter sich.
„Wir lassen es offen“, fügte Hase hinzu. „Wir haben gerade erst die Weltmeisterschaften hinter uns gebracht.“ Diese Worte spiegeln die Unsicherheit über die zukünftige Ausrichtung des Paares wider. Hase, die 26 Jahre alt ist, hat zudem Verpflichtungen als Sportsoldatin, was die Planung erschwert.
„Und dann werden wir Gespräche mit unserem Team, der Deutschen Eislauf-Union und allen, die uns unterstützen, führen“, erklärte Hase weiter. Diese Gespräche sind entscheidend, um die nächsten Schritte für die beiden Athleten zu planen.
Die zweitplatzierten Georgier stürzten während des Wettbewerbs, was die Leistung von Hase und Volodin umso bemerkenswerter macht. Das deutsche Eiskunstlauf-Paar hat eine lange und strapaziöse Saison hinter sich, die mit diesem Triumph einen krönenden Abschluss fand.
Details bleiben unbestätigt, ob Berlin über 2026 hinaus Bundesstützpunkt bleibt. Hase hatte vor der WM betont, dass die Entscheidung über die gemeinsame Zukunft vom Trainingsumfeld in Berlin abhängt.
Die nächsten Wochen werden für Hase und Volodin entscheidend sein, da sie bis Mitte Mai keinen Urlaub haben werden und sich auf die Gespräche mit ihrem Team vorbereiten müssen.