Wie kam es zu den außergewöhnlichen Schneefällen in Macugnaga, Italien? Am Wochenende fiel dort über 1,30 Meter Neuschnee, was die Meteorologen nicht vorhergesehen hatten.
Ursprünglich hatten die Wetterdienste lediglich 30 bis 70 Zentimeter Neuschnee prognostiziert. Die tatsächlichen Schneemengen übertrafen diese Vorhersagen bei weitem, was zu einer drastischen Erhöhung der Lawinengefahr führte. Die Behörden reagierten schnell und riefen die zweithöchste Warnstufe aus.
In nur 24 Stunden wurden 145 Zentimeter frischer Pulverschnee gemessen. Dies führte dazu, dass Schulen und Kindergärten am Montag geschlossen blieben, um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten.
Die Vigezzina-Bahnlinie wurde ebenfalls vorübergehend eingestellt, um mögliche Risiken für die Reisenden zu minimieren. Die Schneemengen in höheren Lagen über 2500 Metern betrugen sogar mehr als zwei Meter.
Macugnaga liegt auf etwa 1.300 Metern Höhe und ist bekannt für seine beeindruckenden Berglandschaften, insbesondere den Monte Rosa. Starke Schneefälle sind in der Region Piemont nicht ungewöhnlich, jedoch gelten diese Mengen als außergewöhnlich.
Die italienischen Medien berichteten von „Rekord-Schneefällen“, die die Region in den letzten Tagen getroffen haben. Die Situation bleibt angespannt, da die Behörden die Entwicklungen genau beobachten.
Details bleiben unbestätigt, da die Wetterbedingungen weiterhin dynamisch sind und sich die Lage vor Ort schnell ändern kann.