Ali Laridschani, der Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats, wurde am 17. März 2026 bei einem israelischen Luftangriff in Teheran getötet. Laridschani, 67 Jahre alt, war erst im August 2025 auf diesen Posten berufen worden und galt als Pragmatiker mit Ambitionen auf das Präsidentenamt.
Die Umstände seines Todes sind noch unklar, und eine Bestätigung von iranischer Seite über Laridschanis Tötung gab es zunächst nicht. Laridschani war ein langjähriger Vertrauter des am 28. Februar 2026 getöteten iranischen Führers Ali Chamenei und spielte eine Schlüsselrolle bei der Niederschlagung der jüngsten Massenproteste im Iran.
Die Proteste, die im Januar 2026 stattfanden, führten zur Tötung von etwa 30.000 Demonstranten durch die Basidsch-Miliz, die Teil der iranischen Revolutionsgarde ist. Diese Miliz wurde unter der Führung von Gholamresa Soleimani für die blutige Niederschlagung der Proteste verantwortlich gemacht.
Laridschani war mächtiger als Irans Präsident Massud Peseschkian und wurde von den USA wegen seiner Rolle bei der Repression mit Sanktionen belegt. Israel hat im aktuellen Krieg bereits Dutzende führende Persönlichkeiten des iranischen Machtapparats getötet, was die Spannungen in der Region weiter erhöht.
Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärte, dass er die Tötung hochrangiger Vertreter des iranischen Regimes befehle. Das israelische Militär bezeichnete die Basidsch-Truppen als Teil des bewaffneten Apparats des iranischen Terrorregimes.
Laridschani studierte Mathematik und galt als „Mann des Systems“. Zuvor hatte er als Berater des am 28. Februar getöteten Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei gearbeitet. Die Entwicklungen um Laridschani und die damit verbundenen politischen Implikationen sind von großer Bedeutung für die zukünftige Stabilität im Iran.
Details bleiben unbestätigt.