Kristi Noem wurde von Donald Trump als Heimatschutzministerin abberufen
Am 31. März 2026 wurde Kristi Noem von Donald Trump als Heimatschutzministerin abberufen. Dies geschah nach landesweiten Protesten gegen die Einsätze der Einwanderungs- und Grenzschutzbehörden, die in der Vergangenheit in die Kritik geraten waren.
Noem, die zuvor Gouverneurin von South Dakota war und als Trumps Wunschkandidatin für den Posten galt, war die erste Ministerin aus der aktuellen US-Regierung, die entlassen wurde. Trump hatte sich Ende Januar 2026 noch hinter Noem gestellt und gesagt: „Ich denke, dass sie sehr gute Arbeit geleistet hat.“
Markwayne Mullin, der seit zehn Jahren Mitglied des US-Repräsentantenhauses ist und drei Jahre als Senator tätig war, wurde als Nachfolger von Kristi Noem nominiert. Trump bezeichnete Mullin als „hervorragenden Fürsprecher für unsere großartigen Stammesgemeinschaften“ und betonte, dass er als amtierender Minister für Innere Sicherheit fungieren könnte, bis seine Nominierung bestätigt wird.
Noem, 54 Jahre alt, war in der Vergangenheit wegen ihrer Äußerungen zu Todesfällen bei ICE-Einsätzen in die Kritik geraten. Trotz der Kontroversen weigerte sie sich, ihre früheren Äußerungen zu revidieren und erklärte: „Die Maßnahmen meines Ministeriums dienen der nationalen Sicherheit und beruhen auf gesetzlicher Grundlage.“
Die Abberufung von Noem markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der US-Politik, insbesondere im Hinblick auf die Debatten über Einwanderung und nationale Sicherheit. Beobachter erwarten, dass die Entwicklungen rund um Mullins Nominierung und Noems neue Rolle als Sondergesandte für die Sicherheitsinitiative „The Shield of the Americas“ weitere Diskussionen anstoßen werden.
Details bleiben unbestätigt.