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Kaufland plant den Ausbau von SB-Kassen in allen deutschen Filialen. Insgesamt sollen 8.000 SB-Kassen in Deutschland installiert werden, um den Einkauf für Kunden zu modernisieren und zu erleichtern.
In diesem Jahr sollen 220 weitere Märkte mit diesen Selbstbedienungskassen ausgestattet werden. Der Trend zur Selbstbedienung hat sich bereits etabliert, da rund 40 Prozent der Kunden in ausgerüsteten Filialen den Self-Checkout nutzen.
Das neue Bezahlsystem K-Scan ermöglicht es den Kunden, Produkte während des Einkaufs direkt am Regal zu scannen. Um K-Scan nutzen zu können, müssen sich die Kunden mit der Kaufland Card registrieren. Dies stellt sicher, dass der gesamte Prozess effizient und benutzerfreundlich bleibt.
Kaufland setzt auf eine selbst entwickelte Gerätelösung für die SB-Kassen, die mit großen Bildschirmen und LED-Statusleuchten ausgestattet sind. Diese Kassen sollen vor allem Kunden mit kleineren Einkäufen ansprechen und den Einkauf beschleunigen.
„Die Produkte werden direkt am Regal gescannt und am Ende an der SB-Kasse ohne Aus- und Einräumen bezahlt“, erklärt Heiko Koch, ein Sprecher des Unternehmens. Dies zeigt, dass Kaufland den Fokus auf eine einfache und bequeme Einkaufserfahrung legt.
Die SB-Kassen werden nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Märkten zum Einsatz kommen. Kaufland und Lidl experimentieren mit ähnlichen Self-Checkout-Systemen, was darauf hindeutet, dass der Selbstscannen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel angekommen ist, obwohl es lange Zeit als unwahrscheinlich galt.
„Kaufland setzt für einen einfachen und bequemen Einkauf auf die Digitalisierung, schätzt aber auch weiterhin an den klassischen Bedienkassen den persönlichen Kontakt zu den Kunden“, so ein Unternehmenssprecher. Die SB-Kassen sollen als Hauptkanal für den Einkauf etabliert werden, wobei die maximale Anzahl der SB-Kassen pro Standort bei 12 liegen soll.
In Deutschland gibt es insgesamt etwa 38.000 Selbstbedienungskassen, und Kaufland plant, die Anzahl seiner eigenen Kassen kontinuierlich zu erhöhen. Details bleiben unbestätigt, aber die Strategie deutet auf eine klare Richtung hin, die den Einkauf in den kommenden Jahren verändern könnte.