In Deutschland setzen immer mehr Supermärkte auf Selbstbedienungskassen (SB-Kassen). Kunden können diese Kassen nutzen, um ihre Einkäufe schneller zu bezahlen. Eine Netto-Filiale in Berlin hat jedoch eine neue Regel eingeführt. Nur bestimmte Kunden dürfen die SB-Kassen benutzen.
Kunden, die kein registriertes Konto bei Netto plus oder Payback haben, sind von der Nutzung ausgeschlossen. Diese Maßnahme soll möglicherweise den Verlust von Einnahmen reduzieren. Fast jeder zweite Händler an Selbstbedienungskassen verzeichnet zunehmende Verluste. Die Situation ist angespannt.
Im Jahr 2025 gab es in Deutschland bereits 38.650 SB-Kassen. Über 10.300 Geschäfte verfügen inzwischen über Self-Checkout-Systeme. Diese Entwicklung zeigt, dass der Trend zu SB-Kassen stetig wächst.
Eine Kundin äußerte sich kritisch: „Zwei Kassierer müssen die Arbeit von fünf machen.“ Diese Aussage verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen das Personal konfrontiert ist. Im Juli 2025 waren rund 122.000 Stellen im deutschen Einzelhandel unbesetzt.
Die Einführung von SB-Kassen führt zu Diskussionen über die Auswirkungen auf Arbeitsplätze und die Einkaufserfahrung der Kunden. Viele Kunden empfinden die Nutzung als praktisch für kleinere Einkäufe, aber nicht für große Wocheneinkäufe. Eine andere Meinung lautet: „Ich ignoriere die SB-Kassen. Sicherung von Arbeitsplätzen.“
Das EHI Retail Institute hat festgestellt, dass jede 18. Kasse im Einzelhandel eine SB-Kasse ist. Das zeigt den wachsenden Einfluss dieser Technologie auf den Einzelhandel in Deutschland.
Die Stellen im Einzelhandel werden nicht abgebaut — entweder sind die Mitarbeiter im Backoffice beschäftigt oder sie dürfen Überstunden abbauen. Die Diskussion über die Zukunft der SB-Kassen und deren Einfluss auf den Arbeitsmarkt bleibt jedoch bestehen.
Details bleiben unbestätigt, aber der Druck auf das Personal wächst weiter. Die Supermärkte stehen vor der Herausforderung, ein Gleichgewicht zwischen Effizienz und Beschäftigung zu finden.