„Wir werden unsere Angriffe nicht unterbrechen. Wir wollen den Schwung der Operation nicht verlieren, auch wenn es zu einem Fehlschlag gekommen sein könnte“, erklärte ein pakistanischer Regierungsbeamter nach einem verheerenden Angriff auf eine Entzugsklinik in Kabul, der am 17. März 2026 stattfand. Laut den Taliban wurden bei diesem Angriff mehr als 400 Menschen getötet, während die UN-Hilfsmission in Afghanistan (UNAMA) bestätigte, dass die Omid Entzugsklinik von einem pakistanischen Luftangriff betroffen war.
Die Klinik, die über rund 2.000 Betten verfügte und Drogensüchtige aus dem ganzen Land behandelte, wurde gegen 21 Uhr Ortszeit angegriffen. Die Taliban gaben die Zahl der Toten mit 408 und die der Verletzten mit 265 an. Diese tragischen Zahlen werfen ein grelles Licht auf die eskalierenden Spannungen zwischen Pakistan und Afghanistan, die seit Ende Februar 2026 zunehmen.
Pakistan bestreitet, zivile Ziele angegriffen zu haben. Der Informationsminister Attaullah Tarar betonte: „Kein Krankenhaus, keine Drogen-Entzugsklinik und keine zivile Einrichtung sei ins Visier genommen worden.“ Diese Aussagen stehen jedoch im Widerspruch zu den Berichten der Taliban und der UNAMA, die die zivilen Opfer des Angriffs bestätigen.
Richard Bennett, der UN-Sonderberichterstatter, äußerte sich bestürzt über die jüngsten Berichte über Luftangriffe Pakistans in Afghanistan und die daraus resultierenden zivilen Opfer. Er forderte eine umfassende Untersuchung der Vorfälle und betonte, dass „zivile und medizinische Einrichtungen niemals ins Visier genommen werden dürfen.“
Die EU-Kommission verurteilte den Angriff als neue Eskalation im Konflikt zwischen Pakistan und Afghanistan. Die Spannungen zwischen den beiden Ländern haben sich verschärft, da die Taliban Pakistan vorwerfen, Terroristen Unterschlupf zu gewähren. Diese Situation hat zu einem Anstieg der Gewalt und zu einer Zunahme der zivilen Opfer geführt.
Details remain unconfirmed, da die genauen Umstände des Angriffs unklar sind und die Angaben der Konfliktparteien nicht unabhängig überprüft werden können. Der Angriff auf die Entzugsklinik ist ein weiterer trauriger Beweis für die humanitäre Krise, die Afghanistan plagt, während der Konflikt zwischen den beiden Nachbarländern weitergeht.
Die Zivilbevölkerung leidet unter den Folgen dieser Auseinandersetzungen, und die internationale Gemeinschaft steht vor der Herausforderung, auf die humanitären Bedürfnisse in der Region zu reagieren. Die kommenden Tage könnten entscheidend sein, um zu sehen, wie sich die Situation weiterentwickelt und ob es zu einer Deeskalation der Gewalt kommt.