Angriff auf das Bundeswehr-Feldlager in Jordanien
In der Nacht zum Montag wurde das Bundeswehr-Feldlager in Al-Asrak, Jordanien, von ballistischen Raketen aus dem Iran angegriffen. Glücklicherweise gab es keine Personenschäden, da sich die deutschen Soldaten während des Angriffs in Schutzräumen aufhielten.
Die Bundeswehr ist seit 2017 in Al-Asrak stationiert und unterstützt von dort aus eine internationale Anti-Terror-Koalition. Vor dem Angriff galt Al-Asrak als vergleichsweise sicher, was die Situation nun in Frage stellt.
Aktuell hat die Bundeswehr zwei A400M-Transportflugzeuge in Bereitschaft, um im Notfall schnell reagieren zu können. Die genaue Schadenshöhe durch den Angriff ist jedoch unklar, und es wird intern untersucht, wie schwer die Schäden wirklich sind.
Ein Sprecher des zuständigen operativen Führungskommandos bestätigte, dass es in der Nacht einen Angriff gab und dass die Untersuchungen laufen. Details bleiben unbestätigt.
Es ist noch unklar, ob die Raketen direkt auf der Basis einschlugen oder ob Trümmerteile von zuvor abgefangenen Geschossen auf dem Militärgelände niedergingen. Diese Unsicherheiten werfen Fragen zur zukünftigen Sicherheit des Standorts auf.
Die Bundeswehr hatte zuvor eine niedrige dreistellige Zahl von Soldaten in Al-Asrak stationiert. Aufgrund des Angriffs wurde das Personal vorsorglich reduziert, um die Sicherheit der Soldaten zu gewährleisten.
Die Situation in der Region bleibt angespannt, und die Bundeswehr wird weiterhin die Entwicklungen genau beobachten, um gegebenenfalls schnell reagieren zu können.