John Waynes Herzensprojekt Alamo brachte ihn beinahe in den Ruin, trotz Oscar-Gewinn. Wayne gilt als eine der größten Ikonen des Western-Kinos. Er investierte 1,5 Millionen Dollar aus eigener Tasche in den Film Alamo. Die Produktion war jedoch mit vielen Schwierigkeiten verbunden.
Alamo war für sieben Oscars nominiert, gewann aber nur in der Kategorie Bester Ton. Trotz dieser Auszeichnung hinterließ der Film John Wayne in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die Produktionskosten betrugen 12 Millionen Dollar, was für die damalige Zeit erheblich war.
Im Kontrast dazu feierte die Mini-Serie Texas Rising, die vor elf Jahren in Mexiko gedreht wurde, einen finanziellen Erfolg. Texas Rising erzielte Einnahmen von 45 Millionen US-Dollar. Diese Serie hatte 9.000 Statisten, 5.000 Pferde und 1.500 Fahrzeuge — ein beeindruckendes Spektakel.
Die Dreharbeiten zu Texas Rising erstreckten sich über 90 Orte in verschiedenen Gemeinden Mexikos. Diese umfangreiche Produktion zeigt den Wandel im Western-Kino und die Möglichkeiten der modernen Filmproduktion.
Die Kritiken zu Alamo fielen verhalten aus — doch in anderer Hinsicht war „Texas Rising“ ein voller Erfolg! Der Erfolg von Texas Rising steht im Kontrast zu den Herausforderungen, die Wayne mit Alamo erlebte.
Drehorte in Mexiko haben sich als vorteilhaft erwiesen. Sie bieten eine authentische Kulisse für Geschichten über die Texas Rangers und die Alamo Schlacht. Clint Eastwood und andere Regisseure haben ähnliche Erfahrungen gemacht.
Waynes Engagement für Alamo zeigt seine Leidenschaft für das Western-Genre. Dennoch bleibt die Frage, ob die finanziellen Risiken gerechtfertigt waren. Jim Bowie und Davy Crocket sind nur einige Figuren, die durch solche Produktionen wieder zum Leben erweckt werden.
So bleibt Alamo ein ambivalentes Erbe für John Wayne — ein Meisterwerk und gleichzeitig eine finanzielle Belastung.