„Um eine Einigung zu erzielen, sind wir der Hochbahn weit entgegengekommen und haben einen vertretbaren Weg aufgezeigt,“ erklärte Gabriel Arndt von Ver.di. Diese Aussage kommt im Vorfeld eines neuen Warnstreiks, der am Donnerstag, dem 19. März 2026, um 3 Uhr beginnt und bis Freitagmorgen um 3 Uhr dauert.
Der Warnstreik betrifft den Bus- und U-Bahn-Verkehr in Hamburg, während Züge der Deutschen Bahn nicht betroffen sind. Insgesamt sind rund 100.000 Beschäftigte in 150 Unternehmen von den Streikmaßnahmen betroffen.
Ver.di fordert eine Entgelterhöhung von 3,4 Prozent, mindestens jedoch 150 Euro. Im Gegensatz dazu hat die Hamburger Hochbahn AG ein Angebot von bis zu 8,1 Prozent Entgeltsteigerung in mehreren Stufen vorgelegt, was jedoch nicht ausreichte, um eine Einigung zu erzielen. Die Tarifverhandlungen sind ohne Einigung geblieben.
Die Stadt Hamburg ist alleinige Eigentümerin der Hamburger Hochbahn AG. Die aktuellen Streikmaßnahmen sind Teil einer bundesweiten Tarifrunde, die durch steigende Lebenshaltungskosten und wirtschaftliche Unsicherheiten geprägt ist.
Thorsten Hukriede, ein weiterer Vertreter von Ver.di, betonte: „Man muss kein Wirtschaftsexperte sein, um zu wissen, dass Kriege wie in der Ukraine oder jetzt im Iran die Preise bei uns nach oben treiben.“ Diese wirtschaftlichen Rahmenbedingungen tragen zur Dringlichkeit der Forderungen bei.
Die Gewerkschaft fordert die politischen Entscheidungsträger auf, Verantwortung zu übernehmen. Irene Hatzidimou von Ver.di äußerte: „Die politischen Entscheidungsträger müssten Verantwortung übernehmen.“ Diese Aufforderung unterstreicht die Notwendigkeit, die Situation für die Beschäftigten zu verbessern.
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