The numbers
Die DMEA 2026 wird mit einem klaren Fokus auf zentrale Themen der digitalen Gesundheitsversorgung gestaltet. Diese Veranstaltung, die vom Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg e.V.) organisiert wird, wird ab 2027 in München stattfinden. Die DMEA hat sich als eine der wichtigsten Plattformen für den Austausch über digitale Innovationen im Gesundheitswesen etabliert.
Für den Kongress der DMEA 2026 wurden bereits 600 Einreichungen registriert, wobei 350 Organisationen an diesem Prozess beteiligt sind. Die Veranstaltung wird über zwei große Bühnen verfügen, die insgesamt 430 Sitzplätze bieten. Dies zeigt das große Interesse und die Relevanz der Themen, die auf der DMEA behandelt werden.
Ein weiterer bedeutender Aspekt ist der neue duale Bachelorstudiengang BWL / Digitales Gesundheitsmanagement, der am 1. Oktober 2026 starten wird. Dieser Studiengang wurde in Zusammenarbeit mit der Berliner Krankenhausgesellschaft entwickelt und zielt darauf ab, Fachkräfte auszubilden, die in der Lage sind, digitale Innovationsprojekte im Gesundheitswesen erfolgreich umzusetzen.
Die digitale Transformation ist in den Berliner Krankenhäusern bereits weit vorangeschritten, was die Notwendigkeit unterstreicht, Fachkräfte auszubilden, die wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen. Prof. Dr. Anna Maria von Saucken betont: „Damit digitale Innovationen im Gesundheitswesen Wirkung entfalten, braucht es Fachkräfte, die wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen und Digitalisierungsprojekte in Organisationen gestalten können.“
Parallel zur DMEA tourt die Open-Air-Fotoausstellung „Demenz neu sehen“ seit Oktober 2022 durch Bayern und hat bereits 20 Orte besucht. Diese Ausstellung erhielt im Dezember 2025 den zweiten Platz des Anti-Stigma Awards von Alzheimer Europe, was die Wichtigkeit der Thematik unterstreicht. Dr. Irmgard Stippler äußerte: „Es ist uns eine große Freude, auch in diesem Jahr die Open-Air-Fotoausstellung Demenz neu sehen zu unterstützen.“
Désirée von Bohlen und Halbach, eine prominente Stimme in der Debatte um Demenz, erklärte: „Demenz ist keine Randerscheinung und kein privates Schicksal.“ Diese Aussagen verdeutlichen, wie wichtig es ist, das Bewusstsein für Demenz zu schärfen und die gesellschaftliche Wahrnehmung zu verändern.
Die DMEA-Statistik zeigt, dass 31 Prozent der Teilnehmenden aus Baden-Württemberg und Bayern kommen, was die regionale Bedeutung der Veranstaltung unterstreicht. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um die Vorbereitungen für die DMEA 2026 abzuschließen und die digitale Gesundheitsversorgung weiter voranzutreiben.
Details remain unconfirmed.